Ubuntu 13.04 veröffentlicht keine Alpha Versionen mehr: Nur noch eine Beta geplant

Es wurde bereits im Vorfeld des UDS vermutet, jetzt hat Nicholas Skaggs, verantwortlich für die Qualität und Tests bei Canonical, in einem Blogpost folgendes bestätigt: Ubuntu wird nicht mehr in dem traditionellen Rhythmus entwickelt, bei dem es zwei oder Alpha-Versionen gibt und anschließend weitere Beta-Versionen bis zum fertigen Release.

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Es gibt zukünftig keine klassischen Meilensteine mehr, viel mehr sollen neue Funktionen schneller zu den Benutzern gelangen und gleichzeitig mehr getestet werden. So verabschiedet man sich ein wenig von den ISOs zu den Alpha-Versionen und wechselt auf tägliche Versionen, die vorab getestet sein sollen. Ziel ist keine kaputten Installationsmedien mehr zu veröffentlichen.

Gleichzeitig betrifft dies jedoch nur Ubuntu, nicht die ganzen Ableger wie Kubuntu, Edubuntu & Co. Diese bekommen komplette Kontrolle über ihren Zeitplan. Sie können sich an Ubuntu orientieren, können aber auch ihre eigenen Meilensteine festlegen.

Des Weiteren arbeitet man an einigen automatischen Testprogrammen, die beispielsweise die Oberfläche automatisch testen können, namens Autopilot. Ebenfalls noch in einem experimentellen Status befindet sich eine Hardware Testdatenbank, welches alles in Richtung Qualitätsverbesserung zielt.

Wird interessant zu verfolgen, ob sich die Änderungen positiv auf die weitere Entwicklung auswirken.

Veröffentlicht von

Patrick Meyhöfer

Ich liebe gute Software, die auf gut funktionierender Hardware läuft. Egal ob mobil oder am Desktop-OS. Früher nutzte ich fast ausschließlich Open-Source-Software, mittlerweile ist es ein Mix zwischen Mac und Linux - beide Welten haben ihre Vorzüge.

4 Gedanken zu „Ubuntu 13.04 veröffentlicht keine Alpha Versionen mehr: Nur noch eine Beta geplant“

  1. Auch bisher waren die daily builds immer sehr stabil. Ich finde diese Entscheidung sehr gut. Wenn durch QA noch mehr Qualität reingebracht werden kann, umso besser.

  2. Erst war meine Freude groß, aber man sollte den Artikel immer zu Ende lesen. KDE wird immer Stiefmütterlicher behandelt. Ich frage mich wieso? Man verwendet nicht das „normale“ KDE sondern eine eigen Ubu8ntu Version, wenn ich das so sagen darf. Dann wundert man sich, dass es zwickt und zwackt. Die User springen ab. Und nun sagt man: es nutzen zu wenige. Also machen wir es nicht mehr. Und die Community muss ich selber darum kümmern.
    Ich finde es schade denn ich mag Gnome nicht und an die neue Unity muss ich mich erst gewöhnen.

    Gruß
    Wootsdock

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