elementary OS: Erste Einblicke der neuen Version Isis im Video

Die Entwickler von elementary OS haben in der Vergangenheit viel Lob für ihre Distribution bekommen, da sie in den Augen vieler einer der am schicksten aussehenden Distributionen sind. Zwar kann man viele Anleihen von Mac OS X nicht verneinen und in Augen mancher durchaus ein Kritikpunkt, da weniger eigene Ideen dabei sind, dennoch sieht es für mich sehr aufgeräumt und gelungen aus.

Aktuell gibt es die Version Luna zum Download, gestern Abend veröffentlichte man aber ein neues Video der aktuellen Entwicklungsversion Isis und zeigt das aktuelle Design und einige der wichtigsten Programme rund um die Desktopumgebung Pantheon. Die Version wird auf Ubuntu 14.04 mit dem Kernel 3.13 basieren, allerdings gibt es bisher noch keine Möglichkeit die Version selbst auszuprobieren, eine Beta wird es aber sicher in der nächsten Zeit geben.

[quelle]via elementary OS auf Google+[/quelle]

pass: Passwortmanager in der Konsole mit Git-Unterstützung

Beim Thema Passwörter hat jeder seinen eigenen Weg, wie er die Vielzahl an Passwörtern im Alltag sinnvoll verwaltet. Man wird von überall gewarnt sichere Passwörter zu verwenden und optimalerweise bei jeder Webseite ein anderes zu verwenden. Das Problem ist dann aber meist das menschliche Gedächtnis und so gibt es eine Menge interessanter Softwarelösungen am Markt, wie Lastpass, 1Password (nur Mac OS X und Windows) und Keepass.

Bei einem sensiblen Thema wie Passwörter ist die Cloud-basierte Lösung Lastpass nicht jedermanns Geschmack und 1Password ist keine Open Source Software, zumal auf Linux nicht besonders gut verwendbar. Daher hat sich Keepass als Open Source Lösung einen guten Namen gemacht. Letztens bin ich jedoch auf eine interessante Alternative namens pass gestoßen, die ich mir einmal näher angeschaut habe. Die Besonderheit von pass ist, dass die gesamte Verwaltung im Terminal abläuft, verschlüsselt wird mit gpg und zudem kann man Git für eine Passworthistorie verwenden.

Pass Passwortmanagerpass kann auf den gängigen Linux-Distributionen rund um Ubuntu, Debian, Fedora, Arch und auch Mac OS X installiert werden und befindet sich in den Paketquellen der Anbieter. Nach der Installation findet sich in eurem Home-Verzeichnis ~/.password-store ein neuer Ordner, in dem alle eure Accounts anschließend als zusätzliche verschlüsselte Datei mit der Endung gpg abgelegt werden und somit nur durch euren privaten Schlüssel einsehbar sind.

pass Passwortmanager DateipfadEs gibt eine gute Dokumentation auf der Webseite von pass, die alle wichtigen Details erläutert. Nach kurzer Übung geht das recht schnell und man hat die Befehle drauf. So können Passwörter einfach mit pass insert eingefügt werden, ihr könnt sichere Passwörter generieren lassen und euch die Paswörter natürlich auch wieder anzeigen lassen und dabei direkt in die Zwischenablage kopieren.

Gerade in Verwendung mit Git, wo ihr eure Passwörter auch ganz einfach in ein entferntes Repository pushen könnt, zeigt pass durchaus Stärken. Für den normalen Benutzer dürften die oberen Lösungen sicher einfacher zu bedienen sein, dennoch können es Benutzer, die nicht vor der Konsole direkt zurückschrecken ruhig einmal näher ansehen. Mir persönlich fehlt eine Android-App, bisher existieren lediglich eine iOS-App und ein Firefox Addon.

[quelle]via /home/liquidat[/quelle]

Ubuntu 14.04 LTS Trusty Tahr: Wichtigsten Neuerungen im Video vorgestellt

Nachdem vor wenigen Tagen die neueste Beta-Version von Ubuntu 14.04 Trusty Tahr veröffentlicht worden ist, wollte ich nicht länger warten und habe sie mir auf mein Notebook gespielt. Da viele von euch die Neuerungen bisher vielleicht noch nicht weiter beachtet haben, zeige ich sie euch in einem kurzen Video, so kann jeder selbst einen Eindruck gewinnen was ihn am 17. April erwartet, wenn er das Update anwirft.

Ubuntu 14.04 LTS

Wie zu erwarten war haben die Entwickler keine riesige Vielfalt an neuen Funktionen in den Desktop gebracht. Seit Ubuntu vor etwas mehr als einem Jahr Ubuntu für Smartphones und Tablets ankündigte sind die Entwickler sehr stark damit beschäftigt Ubuntu für diesen riesigen Markt flott zu bekommen.

Wer keinen langen Text lesen will, schaut sich einfach das nachfolgende Video an um einen ersten kurzen Eindruck vom neuen Ubuntu zu bekommen.

Darunter soll dennoch nicht die Qualität der Desktop-Ausgabe leiden, da hier auch einiges in Bezug auf Geschwindigkeitsoptimierungen vorgenommen wird und das teilweise träge Unity langfristig davon auch profitieren dürfte. Dennoch sind aber glücklicherweise auch sinnvolle Neuerungen in der Desktop-Ausgabe hinzugekommen, die neben der langfristigen Unterstützung mit Sicherheitsupdates bis zum April 2019 auch den technischen Neuerungen Rechnung tragen.

So gefallen mir besonders die Neuerungen im Bereich SSDs und der direkten Unterstützung des TRIM-Befehls. Hier musste man endlich nachziehen, denn andere Systeme wie Windows oder Mac OS X bringen dies schon länger direkt mit. Früher musste man hier manuell tätig werden, damit die SSDs auch bei längerem Einsatz noch Spaß machten.

Zudem gibt es für alle Besitzer von neueren NVIDIA-Grafikkartenmit der Optimus-Technologie  ebenfalls gute Nachrichten zu vermelden. Denn mit Installation des Paketes nvidia-prime (wo der proprietäre Grafikkartentreiber von NVIDIA mit dem dazugehörigen Einstellungsmanager installiert wird) gibt es endlich die Möglichkeit direkt zu definieren, ob die Anwendung auf der leistungsstärkeren Grafikkarte oder der weniger energiehungrigen OnBoard Grafikkarte laufen zu lassen.

NVIDIA Optimus Ubuntu 14.04Ansonsten gibt es die üblichen kleineren Verbesserungen, die aber dennoch einen guten Eindruck hinterlassen.

  • HiDPI-Unterstützung für hochauflösende Displays
  • Unity Dash reagiert flüssiger
  • Neuer Anmeldebildschirm
  • Wechsel zwischen globalem Menü und Anwendungsmenü endlich möglich
  • Keine Fensterrahmen mehr
  • Programme können direkt über das Anwendungssymbol im Launcher minimiert werden (muss vorab aktiviert werden in Compiz)
  • Echtzeitaktualisierung der Fenster bei Änderung der Größe

Vieles mehr wird in den nächsten Tagen sicher auch noch in den offiziellen Release Notes und auch im Ubuntuusers Wiki zu lesen sein. Mein Eindruck nach ein paar Tagen ausprobieren ist durchaus positiv. Bei mir gab es keine auffälligen Bugs, für eine Beta lief Ubuntu 14.04 bereits sehr stabil und dürfte das Update auch von Ubuntu 12.04 wert sein. Weitere Screenshots zu den Neuerungen findet ihr zudem auch in dem ausführlichen Artikel von WebUpd8.

Habt ihr auch schon die neueste Ubuntu-Version ausprobiert und was haltet ihr von den Neuerungen?

Raspberry Pi: Audio Controller für die grafische Steuerung der Soundausgabe über HDMI oder Kopfhörerausgang

Kurze Info für alle Besitzer eines Raspberry Pi, die sich vielleicht mit der Soundausgabe schwer tun. Die Konsole ist beim Raspberry Pi wieder mehr in Mode gekommen, da die limitierte Hardware so einfach ein wenig fixer läuft. Gerade bei Themen wie Audio macht es aber dem Anfänger nur wenig Spaß dies per Konsole durchzuführen, da es schon etwas fricklig sein kann, wenn man steuern will ob der Ton über HDMI oder eben über den Kopfhörerausgang geleitet werden soll und wie man die Lautstärke steuert.

Doch es gibt auch einen grafischen Weg, der jetzt im Pi Store erschienen ist mit dem Audio Controller.

Hierüber steuert ihr nach der Installation grafisch die Audioausgabe mit den genannten drei Optionen:

  • Audio über HDMI-Ausgang
  • Audio über Kopfhörerausgang
  • Lautstärkeregelung

Keine schlechte Sache, wer hier nach einer einfachen Lösung sucht. Natürlich kann man auch im Terminal bleiben, es gibt einige Anleitungen, wenn man etwas danach sucht, beispielsweise hier oder hier.

[quelle]via Pi Store Twitter[/quelle]

Kurzvorstellung von Githubs neuem Editor Atom + 3 Einladungen zu vergeben

Vor knapp einem Monat stellte die sehr beliebte Coding-Plattform Github ihren neuesten Entwurf vor: Einen neuen Code-Editor namens Atom. Dieser Schritt ergibt Sinn, schließlich ist Github unter Entwicklern sehr beliebt und man traut den Jungs bei Github zu hier eine wirklich gute Lösung zu bauen, die eine gute Integration mit allen Werkzeugen rund um Github verspricht.

Anderseits muss man festhalten, dass der Markt an guten Editoren schon mit guten Alternativen besetzt ist. Ich persönlich bin ein großer Fan von Brackets, aber auch Sublime Text ist eine sehr gute Option mit vielen Erweiterungen und weit verbreitet. Ob es hier dann einen weiteren Editor benötigt muss jeder für sich selbst entscheiden.

Heute bekam ich jedenfalls eine Einladung in mein Postfach, sodass ich einen ersten Blick in den neuen Editor werfen konnte. Aktuell ist es noch eine geschlossene Beta, aber bei Interesse habe ich drei Einladungen zu vergeben, einfach kurz in den Kommentaren melden nach dem Prinzip first come, first served. Bitte aber beachten, dass Atom derzeit nur auf Mac OS X 10.8 oder höher läuft!

Atom Editorfenster

Der gesamte Editor basiert im Hintergrund auf Webtechnologien und nutzt Chromium als Unterbau, sodass jedes Fenster eine gerenderte Webseite darstellt. Das mekrt man schon daran, dass die Chrome Developer Tools integriert sind und über die gewohnte Tastenkombination aufrufbar sind.

Atom Editor Chrome Developer Tools

Auf den ersten Blick erinnert der Editor recht stark an Sublime Text, was aber für den interessierten Umsteiger es sicherlich einfacher machen dürfte. Gut gefällt mir beispielsweise die gleiche Art, dass man per Tastenkombination (CMD + SHIFT + P) alle Funktionen mit einfacher Texteingabe aufrufen kann, ohne sich durch ein Menü zu hangeln. Beispielsweise nachfolgend gezeigt mit Markdwon-Vorschau.

https://www.youtube.com/watch?v=fDM4fd1h9-Y

Es gibt zudem jede Menge kleine hilfreiche Funktionen für Autovervollständigung der gängigen Programmiersprachen von JavaScript, PHP über Python bishin zu Go und vielen mehr. Zudem werden häufige Konstrukte direkt sauber ergänzt. Beispielsweise tippt man nur „ife“ ein drückt Tab und das typische „if-else-Konstrukt“ wird ergänzt. Oder „f“ gefolgt von Tab ergänzt das Funktions-Konstrukt in JavaScript.

Ansonsten findet man in den Einstellungen jede Menge Optionen für unterschiedliche Themes, alles anpassbar auch über eigene CSS-Dateien, wenn man es ganz an seine persönlichen Bedürfnisse ausrichten möchte. Zudem gibt es auch hier die Möglichkeit über sogenannte Packages den Editor um Funktionen zu erweitern, die andere geschrieben haben.

Atom Editor PackagesSchlussendlich macht Atom für eine Beta-Version auf mich einen guten Eindruck. Bisher haben sich die Enwickler nicht dazu geäußert, was nach der Beta-Phase passiert. Es wird dann vermutlich ein kostenpflichtiger Editor sein, der aber konkurrenzfähig sein soll. Das muss man natürlich erstmal abwarten. Durch die vielen interessanten Github-Funktionen könnte der Editor für einige die beste Option sein.

Zum Abschluss noch ein kurzes Video, welches euch ein paar weitere Funktionen zeigt. Leider ist der Quellcode nur so halb Open Source, wie hier ein Verantwortlicher zu Protokoll gibt. Wie dies genau aussehen soll wissen sie selber noch nicht, das wird erst bei der offiziellen Veröffentlichung bekanntgegegeben.

HTMLy: Schlankes Blogsystem ohne Datenbank mit nützlichen Funktionen

Es gibt trotz der großen Dominanz von WordPress zahlreiche Systeme auf dem Markt um zu bloggen. Während WordPress hier zwar klar die Masse abgreift und auch dieses Blog auf die bewährte Lösung setzt, muss es dennoch nicht immer das richtige Mittel der persönlichen Wahl sein. Daher habe ich mir einmal HTMLy angesehen und bin recht angetan von der schlanken Lösung, die ohne Datenbank auskommt und alles in Dateien ablegt.

Daher habe ich mir einfach mal eine nicht genutzte Domain geschnappt und mir hier einen kleinen Nebenblog bei Techfreunde.de erstellt, wo ihr es auch mal im Einsatz seht.

HTMLY Blogsoftware bei Techfreunde

Die Installation stellt euch vor keine großen Herausforderungen, denn ihr benötigt lediglich einen Webserver und mindestens PHP 5.3. Anschließend könnt ihr das ganze schon auf euren Webserver laden. Als erstes muss man noch kurz in den Ordner config wechseln und einmal die config.ini und zum anderen die username.ini anpassen.

In der config.ini legt ihr fest wie die Seite heißen soll, eine kurze Beschreibung, die Social Media Accounts und einige Angaben zum RSS-Feed, eine Google-Analytics ID und ob ihr verschiedene Kommentarsystem wie Disqus oder Facebook verwenden wollt.

config.ini HTMLY

Ihr könnt dann beliebig viele username.ini anlegen um verschiedene Benutzer zu verwalten oder ihr nutzt nur das vorgefertigte Template als Admin-Benutzer. Danach geht es schon los und ihr könnt euch in der Admin-Oberfläche einloggen über http://url_eures_blogs/login 

Der Admin-Bereich ist logisch strukturiert und ihr könnt beliebig viele Seiten entwerfen, eure Profilseite ausfüllen und natürlich Beiträge erstellen, die in Markdown verfasst werden können, inklusive einer Vorschau auf der rechten Seite.

HTMLY Beiträge schreiben

Gut gefällt mir auch die Möglichkeit direkt Backups aus der Oberfläche zu erzeugen und diese direkt herunterladen zu können, sodass selbst bei einem Ausfall alle Seiten sehr schnell wiederhergestellt sind.

HTMLY Backup erstellen

HTMLy ist schön schlank und ich habe es einfach mal auf meinem kleinen Raspberry Pi installiert und das läuft bisher auch recht geschmeidig auf Techfreunde (zugegebenermaßen natürlich noch ohne Benutzerlast). Dort werde ich meine Links zukünftig auslagern, die ich an interessanter Software finde, aber nicht die Zeit finde hier in aller Gänze vorzustellen. Schaut dort also gerne mal herein bzw. abonniert den RSS-Feed, denn dort sind ein paar gute Softwarelösungen zu finden, die ich hier bisher euch leider noch nicht in ihrem verdienten Ausmaß präsentiert habe.

Fazit

HTMLy ist noch eine sehr junge Lösung am Markt, zeigt aber bereits nach kurzer Zeit eine Menge an interessanten Funktionen, die meines Erachtens schon sehr gut funktioniert. Der Quellcode liegt auf Github und der Entwickler antwortet auch ziemlich schnell auf Fragen oder Wünsche. Von mir also Daumen hoch und kann man sich mal anschauen, wenn es nicht WordPress oder die anderen etablierten Lösungen sein muss.

[quelle]via t3n[/quelle]