Ghost: Neue Open Source Blog-Software im Anmarsch

Wenn es um das Thema Blogsoftware gibt, hat sich eine große Anzahl auf WordPress festgelegt, unter anderem auch dieses Blog. WordPress hat eine große Verbreitung, funktioniert weitestgehend zufriedenstellend und hat jede Menge Plugins zum Erweitern der Funktionalität. Allerdings hat es sich von einer reinen Blog-Software inzwischen ein Stück entfernt und wird mehr und mehr zum CMS. Daher hat sich John O’Nolan einen neuen Ansatz mit Ghost überlegt, welcher bereits erfolgreich bei Kickstarter eine Finanzierungsrunde durchlaufen hat.

Ghost Blog Software

Im Gegensatz zu WordPress & Co möchte er nichts anderes als eine Software zum Bloggen. Dabei soll die Oberfläche schick aussehen und direkt auf alle Auflösungen mobil und für den Desktop angepasst sein. Gleichzeitig schreibt man Beiträge im Markdown-Format mit intergrierter Vorschau. Bilder lassen sich einfach per Drag&Drop in die Artikel einfügen.
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Ubuntu 13.04: Handbuch veröffentlicht (englisch)

Wer als Neueinsteiger zum ersten Mal Ubuntu installiert fühlt sich im ersten Moment vielleicht etwas verloren. Auch wenn Ubuntu als einsteigerfreundliche Distribution gilt und man mit Unity einen möglichst einfachen Ansatz verfolgt, wird es sicher die eine oder andere Frage geben, wo ein Anwender eine Erklärung benötigt. Für alle Benutzer mit Kenntnissen der englischen Sprache steht nun ab sofort das aktualisierte Handbuch (in deutsch hat man leider mit Ubuntu 10.04 aufgehört) für Ubuntu 13.04 Raring Ringtail zur Verfügung.

Ubuntu Handbuch 13.04

Generell finden alle relevanten Themen Einzug. Von der Installation des Systems, über alle Möglichkeiten von Unity, dem Installieren von Software über das Ubuntu Software Center, bis zu fortgeschritteneren Themen wie Konsole, Verschlüsselung und allgemeinem Sicherheitsthematiken.

Das Handbuch ist vollständig von freiwilligen Autoren geschrieben worden und steht und der Creative Commons Lizenz CC-BY-SA 3.0. Somit kann es prinzipiell auch jeder in eine andere Sprache übersetzen oder weitere Ergänzungen vornehmen. Finde ich insgesamt eine gute Sache, schließlich mangelt es gerade bei Open-Source-Software häufig an einer guten Dokumentation. Auch wenn man fairerweise sagen muss, das Ubuntu hier bereits eine gute Arbeit macht.

GNOME 3.8 erblickt das Licht der Welt

Heute haben die Entwickler der immer noch populären GNOME Desktopumgebung die Version 3.8 offiziell veröffentlicht. Die großen Highlights sind für mich nicht dabei, dennoch nutze ich GNOME weiterhin sehr gerne.

Anwendungsübersicht

Schauen wir uns aber mal in Kurzform die Neuerungen an:

  • Umgestalteter Anwendungsstarter
  • Verbesserte Suche mit neuer Ansicht
  • Neue Sicherheitseinstellungen wer Zugriff auf eure Dateien bekommt
  • Ein neuer klassischer Modus, der das alte GNOME 2- Gefühl zurückbringt
  • Verbesserte, flüssigere Animationen
  • Neue Uhren-Applikation, mit Weltzeitfunktion, Alarm und Stoppuhr-Modus
  • Systemeinstellungen sind deutlich überarbeitet worden, u.a. mit 4 neuen Reitern
  • Aktualisierungen der mitgelieferten GNOME Programme

Näheres findet ihr dann auch in der Pressemitteilung. Ich werde mir am Wochenende die Version einmal in Ruhe ansehen und die Version ausführlich testen.

 

GNOME 3.8 zeigt Fortschritte bei der Integration von OwnCloud

Bei Valentin hatte ich es vor ein paar Monaten zuerst gelesen: Das GNOME-Projekt möchte die OwnCloud tief ins System integrieren, sodass Dateien, Kontakte oder Kalendereinträge sehr einfach über die typischen GNOME-Programme angezeigt werden können. Vor einigen Monaten gab es lediglich die Möglichkeit, die Logindaten in den Online-Konten-Einstellungen zu pflegen, ansonsten gab es aber noch keine sichtbaren Ergebnisse.

GNOME 3.8 OwnCloud

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WhatsApp für Ubuntu und Ubuntu Phone bereits in der Entwicklung

Ich habe über das Thema bereits etwas bei Caschy geschrieben, fand das Thema aber interessant genug, um es auch noch einmal hier ins Blog zu holen. Matthias Gehre hat vor ein paar Tagen auf der Mailing-Liste bekannt gegeben, an einem eigenen WhatsApp Client WhosThere zu arbeiten, welcher bereits in einer ersten Alpha-Version auch unter dem normalen Ubuntu-Desktop getestet werden kann.

WhatsApp for Ubuntu

Bisher gibt es noch nicht viel spektakuläres zu sehen, der Client ist noch recht rudimentär, dennoch prinzipiell einsetzbar. Nachdem man sich einen Code über seine Mobilfunknummer angefordert hat (kommt ein paar Sekunden später per SMS), bekommt man das zugehörige Passwort für WhatsApp mitgeteilt und kann sich ganz normal einloggen.

Sobald neue Nachrichten eintreffen, sieht man diese in der Kontaktübersicht und kann auf diese antworten. Bisher gibt es noch keine Möglichkeit, eigene Kontakte hinzuzfügen. Aber auch Smileys, Maps uvm. aus dem originalen WhatsApp Client fehlt noch. Dennoch ist dies eine der ersten Möglichkeiten, WhatsApp auch direkt unter Ubuntu auf dem Desktop zu nutzen, wenn auch sehr spartanisch.

Ein entsprechendes PPA kann bereits genutzt werden. Die Installation wird aber nur mit dem zugehörigen SDK für Ubuntu Touch funktionieren. Danach kann der Client aber ganz normal über die Konsole gestartet und genutzt werden. Ich werde die weitere Entwicklung im Auge behalten.

Ubuntu Touch Taschenrechner: 1. Demo im Video vorgestellt

Es ist ganz interessant zu beobachten, wohin die Reise bei Ubuntu Touch für Smartphones und Tablets gehen wird. Daher habe ich nebenbei immer mal ein Auge darauf, wie sich die 13 Haupt-Apps, die zu Beginn mit Ubuntu Phone ausgeliefert werden, so entwickeln. Zu den sogenannten Core-Apps zählt z.B. auch die Taschenrechner-App, von der es inzwischen auch eine erste Demo gibt.

Ubuntu Phone Calculator

Zwar alles noch nicht wirklich spektakulär, dennoch erkennt man in dem folgenden Video bereits das typische Design für diese Apps. Mit verschiedenen Gesten kann man zwischen den normalen Funktionen und den wissenschaftlichen Funktionen einfach hin- und herwechseln, oder sich die letzten Ergebnisse anzeigen lassen. Gefällt mir bisher ganz gut, auch wenn solche technische Namen, wie NaN noch zu technischer Natur sind. Ist allerdings auch nicht mehr als eine erste Demo, aber trifft schon recht gut die vorgegebenen Design-Vorgaben. [via]

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