Picapy: Picasa unter Ubuntu nutzen

Nachdem Google im April dieses Jahres die offizielle Unterstützung von Picasa für Linux einstellte, suchte ich nach einer geeigneten Alternative. Es gab zwar weiterhin entsprechende Möglichkeiten die Windows-Version unter Ubuntu zu installieren, jedoch ist so eine Lösung selten eine optimale Lösung. Ein guter Client für Picasa unter Ubuntu, der gerade erst in Version 2 erschien, ist Picapy.

Picapy unter Ubuntu

Nachdem man seine Google-Accountdaten eingegeben hat, werden alle Bilder aus dem Picasa-Account automatisch in Picapy angezeigt. Man kann die Bilder jederzeit herunterladen, neue Bilder in die Alben hinzufügen, aber sich auch Informationen zu dem Bild holen und sich verschiedene Links auf das Bild in den unterschiedlichen Größen einfach in die Zwischenablage holen.

Ebenso könnt ihr Alben bearbeiten, Bilder zwischen Alben kopieren oder löschen, sowie die Freigaben zur Einsicht eurer Bilder regeln. Für mich ist dies definitv ausreichend, auch wenn der originale Client von Google natürlich noch mehr Optionen bot. Eine Alternative ist es aber auf jeden Fall. Wer damit nicht zufrieden ist, kann sich auch Shotwell, welches unter Ubuntu standardmäßig mitgeliefert wird, einmal ansehen. Die Installation von Picapy funktioniert derzeit leider nur über eine Fremdquelle mittels:

sudo add-apt-repository ppa:atareao/atareao 
sudo apt-get update
sudo apt-get install picapy

Kennt ihr noch andere Alternativen, oder benutzt ihr eher Ubuntu One & Co für die einfache Verteilung von Bildern, oder doch alles nur lokal z.B. im NAS? Eure Ansätze würden mich interessieren. [via]

Patrick Meyhöfer

Ich liebe gute Software, die auf gut funktionierender Hardware läuft. Egal ob mobil oder am Desktop-OS. Früher nutzte ich fast ausschließlich Open-Source-Software, mittlerweile ist es ein Mix zwischen Mac und Linux - beide Welten haben ihre Vorzüge.

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9 Antworten

  1. Fabi sagt:

    Ich nutz einfach Digikam. schon als es noch picasa gab. Digikam ist einfach besser.

  2. anonym sagt:

    Man sollte anmerken, dass es sich um keine vollwertige Fotoverwaltung wie den Picasa Client handelt, sondern nur um ein Frontend für die Picasa-Webalben.

  3. rr sagt:

    Nettes Programm. Danke für den Tip, habe schon lange nicht mehr geguckt, was es da so inzwischen gibt.

  4. eggbert sagt:

    Ich nutze Picasa 3.9, das ich mit Hilfe dieser Anleitung eingerichtet habe: http://weltlauschen.de/2012/01/picasa-3-9-mit-google-anbindung-unter-linux-installieren/

    …hat alles, was ich brauche 😉

  5. onkeljudith sagt:

    Ich bin mittlerweile zu Corel AfterShot Pro gewechselt. Enthält sowohl eine Fotoverwaltung als auch einen umfangreichen Bereich zur Fotoentwicklung (vergleichbar mit Adobe Lightroom). Gibts günstig zum Download und läuft unter allen Plattformen.

  6. mike sagt:

    Ich werde picapy auf jeden Fall probieren, soweit danke füer den Tipp! Zur Verteilung von Bildern habe ich vieles probiert, aber war mit keiner Lösung zufrieden, meist fehlt die Möglichkeit, in einer Galerie wenige Bilder zum herunterladen auszuwählen. Am besten hat mir Picasa gefallen, gefolgt von GMX mediacenter(?). Für große Bildersammlungen erstelle ich ein verschlüsseltes Archiv und schicke es über https://www.wetransfer.com , leider kann man da vor dem Download keine Bilder sehen. Das ist zumindest schneller als ubuntu one.

  1. 8. Dezember 2012

    […] BeranJupiter ‘Juicepresso’ Entsafter – Jupiter ‘Juicepresso’ JuicerPicapy: Picasa unter Ubuntu nutzenHiking in the world heritage: fall colors on the Rheinsteig in Germanys Upper Middle-Rhine Valley/ […]

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