GNOME 3.8 zeigt Fortschritte bei der Integration von OwnCloud

Patrick Meyhöfer

Ich liebe gute Software, die auf gut funktionierender Hardware läuft. Egal ob mobil oder am Desktop-OS. Früher nutzte ich fast ausschließlich Open-Source-Software, mittlerweile ist es ein Mix zwischen Mac und Linux - beide Welten haben ihre Vorzüge. Meine Beiträge beim Technikblog Stadt-Bremerhaven könnt ihr verfolgen auf Caschys Blog und bei Google+.

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8 Responses

  1. Nick Lehmann sagt:

    Weißt du zufälliger Weise, ob es öffentliche Server geben wird oder ob der Service einer Cloud nur Mitarbeitern angeboten wird. Sollte es öffentliche Server geben, kann man sich das wie Dropbox etc. vorstellen, wo jeder einen kostenlosen Account anlegen kann usw?

    • LinHead sagt:

      Ist zwar ein wenig spät mit der Antwort aber: Für ownCloud gibt es Anbieter, bei denen Du Speicher vorkunfiguriert mieten
      kannst. Z.B. hier: http://owncloud.org/providers/

      Die Grundidee hinter ownCloud ist es, einen Wolkenspeicher selbst aufzubauen, zu warten und zu nutzen – eben bei voller Kontrolle darüber wo Du die Daten ablegst und wie Du damit umgehst. Darüber kann man sich bei Dropbox etc. (die zumeist eben nicht dem Deutschen/Europäischen Datenschutz- und anderen Rechten unterliegen) nie wirklich sicher sein.

      Die Integration in Gnome ist für alle offen, den Speicher
      dahinter musst Du aber anmieten. Bei kostenlosem Speicher wirst Du kaum die Möglichkeit haben ownCloud zu installieren und zu nutzen.

      • Nick Lehmann sagt:

        Danke schon mal für deine Antwort.

        Aber eine Frage: Das GNOME-Projekt integriert eine “fremde” bzw. externe Cloud in sein Projekt? Wie kommt es? Man hat ja schon am Beispiel mit Ubuntu gesehen, dass solche Unternehmen gerne ihre eigenen Clouds aufbauen.
        Warum sollte man sich bei owncloud nun sicherer sein, wo seine Daten liegen. Am Ende liegt die Kontrolle doch wieder bei den Unternehmen und nicht bei den GNOME-Entwicklern.
        Gibt es dann ein kostenloses Paket, wie es Dropbox und Ubuntu One bereits machen?

        • LinHead sagt:

          OwnCloud ist keine Cloudservice wie die von Dir genannten, ownCloud ist eine Software, die es einem ermöglicht einen eigenen Cloudspeicher auf eigenem Webspace oder einem eigenen Server zu installieren. Die private Version ist kostenlos und ermöglicht Dir alles, was auch ein kostenloses Paket bei Box, Dropbox oder Skydrive ermöglicht. In erster Linie speicherst Du Deine Dateien wie Bilder, Dokumente und Musik (mit eingebautem Player damit Du direkt im Browser darauf zugreifen kannst). Einzelne Dateien oder Ordner kannst Du freigeben (privat oder öffentlich).

          Wenn Du mehr brauchst, kannst Du zusätzliche Dienste bei ownCloud einkaufen, aber letztendlich entscheidest Du, wo und wie Deine Daten gespeichert werden.

          Ich bin gerade dabei, eine Website zum Thema eigene Wolke aufzubauen. Wenn Du Lust hast kannst Du schon mal reinschauen: http://www.morgenausgabe.de

          • Patrick sagt:

            Dein Vorhaben klingt interessant. Bin auf deine Ergebnisse gespannt und habe dich mal in den Feedreader aufgenommen ;)

          • LinHead sagt:

            Ja danke, ich verfolge Deine Berichte schon länger und bin seit einiger Zeit mit ownCloud am probieren. Daraus entstand die Idee. Ich selbst bin eher ‘ambitionierte Anwender’ als Programmierer, und an Leute, die sich vom DAU etwas weiterentwickeln wollen wird sich der Blog richten. Ein paar Artikel habe ich schon in Vorbereitung, mal sehen, vielleicht wird was draus und irgendjemand hat noch Lust mit auf den Zug aufzuspringen…

          • Patrick sagt:

            Ich finde ownCloud jedenfalls ebenfalls sehr spannend, hab auch noch das ein oder andere hier im Blog, oder halt woanders verfasst. (z.B. http://stadt-bremerhaven.de/owncloud-schritt-fuer-schritt-kontaktekalender-unter-android-synchronisieren/ ) Spannendes Thema, bin auf deine Ansätze gespannt.

        • LinHead sagt:

          Ach so, die Integration durch Gnome bedeutet daher auch nur, dass es leichter ist den eigenen Speicher einzubauen, da Gnome in Zukunft direkt auf die einzelnen Komponenten von ownCloud zugreifen kann. Aber das bedeutet noch immer nicht, dass dadurch entschieden ist, wo die Daten liegen. Die Adresse, Login und Passwort hierzu musst Du dann schon der Schnittstelle in Gnome mitteilen.

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