Softwareperlen http://pmeyhoefer.de/blog meine persönlichen Favoriten Mon, 08 Sep 2014 06:11:03 +0000 de-DE hourly 1 Wiederherstellungspunkte unter Linux mit Systemback http://pmeyhoefer.de/blog/wiederherstellungspunkte-unter-linux-mit-systemback/ http://pmeyhoefer.de/blog/wiederherstellungspunkte-unter-linux-mit-systemback/#comments Sun, 07 Sep 2014 14:21:34 +0000 http://pmeyhoefer.de/blog/?p=2089 Letztens fragte mich ein Windows Umsteiger, ob es denn unter Linux etwas ähnliches wie die Wiederherstellungspunkte unter Windows gibt. Er macht zwar regelmäßig Backups von seinem home-Verzeichnis und anderen wichtigen Verzeichnissen und war auch soweit zufrieden, dennoch gefiel ihm diese Funktion aus Windows im Bedarfsfall bei einer fehlerhaften Konfiguration oder zu viel installiertem Müll bei Bedarf einfach zurückspringen zu können. Also habe ich mal kurz recherchiert und bin dann bei dem funktionsreichen Programm Systemback gelandet.

Systemback Oberfläche
Die Installation muss leider über ein PPA von Launchpad erfolgen, da Systemback nicht in den Paketquellen liegt. Wer damit aber kein Problem hat bekommt das Programm über die gewohnten drei Befehle schnell auf den Rechner:

sudo add-apt-repository ppa:nemh/systemback
sudo apt-get update
sudo apt-get install systemback

Zudem muss das Programm mit Root-Rechten gestartet werden, also ein

sudo -H systemback

startet dann schlussendlich die Oberfläche, wie sie im oberen Bild zu sehen ist. Von dort habt ihr natürlich als erstes die Möglichkeit einfach einen Wiederherstellungspunkt zu erstellen über Create new (Leider gibt es aktuell keine deutsche Übersetzung des Programms, aber man findet sich auch so ganz gut zurecht).

Sobald mindestens ein Wiederherstellungspunkt erstellt worden ist (kann ein wenig dauern) sehr ihr auf der linken Seite dann nach Datum geordnet die unterschiedlichen Punkte und könnt dann über die Auswahl eines dieser Punkte direkt über System restore zu diesem Punkt zurückspringen und alle Änderungen bis zum heutigen Datum rückgängig machen. Lief bei mir problemlos im Test, aber man sollte sich natürlich bewusst sein, dass man hier vielleicht auch Einstellungen/Daten verliert, die man noch benötigt, also vorher mal die Daten separat sichern kann nicht schaden.

Doch Wiederherstellungspunkte sind nicht die einzige Funktion, die Systemback zu bieten hat. Eine weitere Funktion ist das Erstellen von Live-Abbildern eures aktuellen Systems, wo ihr dann noch einige Einstellungen tätigen könnt. So ist beispielsweise konfigurierbar, ob ihr auch eure benutzerbezogenen Daten von eurem System mit in das Live-System für euren USB-Stick oder DVD integrieren wollt.

Systemback Livesystem erstellen

Zudem könnt ihr auch ein vollständiges System auf eine andere Festplatte oder Partition kopieren, was durchaus nützlich sein kann bei Tausch von einer Festplatte auf SSD oder ähnlichem.

Systemback: System kopieren

Generell hat mir Systemback gut gefallen, bei meinem Bekannten ist es jetzt eine Weile im Einsatz und er hatte noch keine Beschwerden und erfreut sich seiner Wiederherstellungspunkte (ob man sie wirklich braucht steht auf einem anderen Blatt). Könnt ihr euch bei Bedarf also ruhig einmal ansehen, zumal das ganze auch aktuell weiterentwickelt wird und unter der GPL v3 lizenziert ist.

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Battery Time Remaining: Verbleibende Restlaufzeit des Mac-Akku auf einen Blick http://pmeyhoefer.de/blog/battery-time-remaining-verbleibende-restlaufzeit-des-mac-akku-auf-einen-blick/ http://pmeyhoefer.de/blog/battery-time-remaining-verbleibende-restlaufzeit-des-mac-akku-auf-einen-blick/#comments Sun, 03 Aug 2014 06:30:01 +0000 http://pmeyhoefer.de/blog/?p=2077 Kurzer Tipp für alle Mac-Nutzer, die es ebenfalls stört keine verbleibende Restlaufzeit des Akkus ihrer MacBooks mehr in der Statusleiste zu sehen. Diese wurde schon in Mac OS 10.8 in das Kontextmenü verbannt, sodass man diese nur noch sieht, wenn man halt explizit auf das Akku-Symbol klickt. Das frühere Verhalten der entsprechenden Anzeige kann man sich einfach zurückholen mit Battery Time Remaining.

Battery Time Reamining v2

Macht genau was es soll und zeigt diese Restlaufzeit wieder auf einen Blick in der Statusleiste an. Daneben gibt es noch ein paar weitere einblendbare Informationen über Temperatur, Ladezyklen und Stromverbrauch, jedoch könnt ihr dies auch ausblenden. Zudem könnt ihr euch noch eine Benachrichtigung senden lassen, wenn der Akku eine kritische Schwelle unterschreitet.

Die App gibt es entweder im App Store oder auf der Github Seite, wo der Quellcode einsehbar ist. Wer die Anzeige der Restlaufzeit vermisst hat, sollte sich ruhig einmal Battery Time Remaining v2 anschauen.

Battery Time Remaining v2 Battery Time Remaining v2
Preis: 0,89 €
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ownCloud 7: Die wichtigsten Neuerungen im Überblick http://pmeyhoefer.de/blog/owncloud-7-die-wichtigsten-neuerungen-im-ueberblick/ http://pmeyhoefer.de/blog/owncloud-7-die-wichtigsten-neuerungen-im-ueberblick/#comments Wed, 23 Jul 2014 05:20:32 +0000 http://pmeyhoefer.de/blog/?p=2063 Sollte alles nach Zeitplan verlaufen wird heute, am 23. Juli, planmäßig die nächste Version 7 von ownCloud veröffentlicht. Gab es an den ersten frühen Versionen häufiger etwas zu kritisieren (u.a. Probleme beim Sync-Client) hat sich ownCloud meiner Meinung nach sehr stark entwickelt. Es gibt zwar immer noch einige, die den Entwicklern vorwerfen zu viele Funktionen einzubauen und sich lieber auf die Stabilität und Verlässlichkeit der Kernfunktionen eines solchen Angebots zu konzentrieren, dennoch beeindruckt mich das Entwicklungstempo mit dem in jeder Version immer neue sinnvolle Funktionen Einzug halten.

Ich habe mir die neueste Version einmal installiert und die wichtigsten Neuerungen aus meiner Sicht zusammengefasst:

Auswahl_008

 Teilen über Servergrenzen hinweg

In den Einstellungen gibt es jetzt die Möglichkeit Ordner freizugeben und in einer anderen ownCloud Instanz wieder einzubinden, sodass die Dateien zwischen den zwei Installationen automatisch synchronisiert werden. Man benötigt demzufolge auch keine Benutzer auf dem entfernten Server mehr um sich gegenseitig Dateien auszutauschen.

ownCloud Teilen über Servergrenzen

Verbesserte Funktionen beim Teilen von Dateien und Ordnern

Die Entwickler haben einiges getan, damit der gesamte Prozess rund um das Teilen von Dateien flexibler ist und zudem leichter von der Hand geht. So kann man zum einen direkt einsehen, welche Dateien ich an einen Benutzer oder eine Gruppe in ownCloud geteilt habe, oder welche Dateien aktuell per Link freigegeben sind.  Zudem gibt es eine neue Option beim Teilen von Links. So ist es jetzt möglich festzulegen, dass ein Passwort beim Teilen eines Links vergeben werden muss.

Auswahl_003

ownCloud 7 Daten teilen

Microsoft Word Dokumente importieren und über die Dokumenten App bearbeiten

In der letzten ownCloud Version hatte man sich ein wenig an Google und Microsoft orientiert, die in ihren Cloud-Lösungen ihre jeweiligen Office-Varianten anbieten und somit direkt im Browser Dokumente erstellen und mit mehreren Personen bearbeiten können. Mit ownCloud 6 kam die Erstellung von odt-Dateien im Browser inklusive der bekannten Kollaborationsmöglichkeiten. Dies funktionierte bei mir auch recht ordentlich, dennoch sind die Microsoft Office Formate natürlich ebenfalls weit verbreitet und so baut man auch hierfür eine erste Unterstützung ein.

Dafür benötigt man allerdings auf dem Server (oder einem entfernten Rechner) ein installiertes LibreOffice, welches die eigentliche Konvertierung der Dokumente übernimmt. Das klappte in meinem Test so halbwegs. Einige Formatierungen wurden korrekt übernommen, aber längst nicht alles.

ownCLoud 7 Microsoft Office

ownCloud 7 Microsoft WordownCloud 7 Microsoft Word

links das importierte Dokument in ownCloud, rechts das Original aus Microsoft Office

 Mehr Optionen bei den Aktivitäten

In den Aktivitäten loggt ownCloud alle möglichen Aktionen, die ihr bzw. die Benutzer auf dem Server durchgeführt haben. Jetzt seid ihr hier ein wenig flexibler und könnt selbst festlegen, welche Aktivitäten hier genau erscheinen sollen (u.a. wenn eine Datei/Ordner mit mit geteilt worden ist, wenn Dateien geändert oder gelöscht worden). Zudem könnt ihr euch darüber auch per Email in selbst festgelegten Intervallen benachrichtigen lassen.

ownCloud 7 Benachrichtigungen

Sonstiges in Kurzform

  • Es wurde wieder fleißig an der Benutzeroberfläche geschraubt und sie soll wieder einmal etwas schneller sein (sowohl die Synchronisation dank einem neuen Mechanismus für parallelen Up- und Download, als auch die Oberfläche selbst) dank mehr statischen CSS und JavaScript Dateien
  • Dateien können direkt im Webbrowser sortiert werden nach Name, Größe und letztmaliges Bearbeitungsdatum
  • Die Weboberfläche ist jetzt auch für mobile Geräte optimiert, die keine App besitzen (z.B: BlackBerry oder Windows Phone)
  • Benutzerverwaltung wurde deutlich überarbeitet

ownCloud 7 Benutzerverwaltung

Den Rest findet ihr wie immer in den entsprechenden Release Notes (inklusive einiger weiterer Bilder), die in der Quelle verlinkt ist. Insgesamt macht ownCloud für mich weiterhin einen guten Eindruck. Wer seine eigene Cloud mit vielen Zusatzfunktionen haben will, kommt nur schwer an ownCloud vorbei. Für den reinen Datenaustausch gibt es aber natürlich dennoch auch erwähnenswerte Alternativen wie Seafile, Syncthing (oder das bekanntere, wenn auch nicht Open Source, BitTorrent Sync), oder natürlich auch die NAS Lösungen mittels Synology, FreeNAS & Co.

Quelle ownCloud
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Revisions für Mac: Dateiversionen in der Dropbox einfach einsehen, vergleichen und zurückspielen http://pmeyhoefer.de/blog/revisions-fuer-mac-dateiversionen-in-der-dropbox-einfach-einsehen-vergleichen-und-zurueckspielen/ http://pmeyhoefer.de/blog/revisions-fuer-mac-dateiversionen-in-der-dropbox-einfach-einsehen-vergleichen-und-zurueckspielen/#comments Tue, 22 Jul 2014 05:45:42 +0000 http://pmeyhoefer.de/blog/?p=2057 Die meisten der großen Speicheranbieter in der Cloud sind zwar in Sachen Preiskampf Dropbox weit voraus, dennoch hat Dropbox bei mir, als erster Cloud-Speicher den ich nutzte, immer noch die Nase vorne. Einerseits habe ich damals einiges an Gratisspeicher gesammelt, zum anderen sind halt so gut wie alle wichtigen Apps und Programme bei mir mit der Dropbox verknüpft. Eine andere nette Funktion sind noch die automatisch erstellten Dateiversionen von Dropbox.

Mit einem Klick in der Weboberfläche könnt ihr innerhalb von 30 Tagen (gegen Bezahlung geht es auch länger) beliebige Versionsstände zurücksichern. Falls ihr also eine defekte Datei habt genügt ein Blick bei Dropbox und ihr stellt die Datei wieder auf all euren Geräten auf den alten Stand zurück. Wer viel mit dieser Funktion arbeitet und den Mac nutzt kann sich auch einmal die kostenlose Software Revisions ansehen.

Revisions Dropbox

Die Einrichtung geht schnell vonstatten. Zu Beginn müsst ihr natürlich Revisions die Berechtigung auf euer Konto geben, damit die Dateien und insbesondere die Versionsstände eurer Dateien eingelesen werden können. Danach werden die Dateien auch schon eingelesen, wobei die gesamte Dropbox, wenn sie bei euch recht groß ist, schon eine Weile dauern kann. Daher würde ich es in der Konfiguration nur auf die Ordner anwenden, die euch gerade interessieren. Dateien die älter als 30 Tage sind werden ebenfalls aufgelistet, aber könnt ihr im kostenlosen Account nicht mehr zurücksetzen.

revisions_modified2revisionsAnsonsten könnt ihr ein Datumsintervall vergeben und auf verschiedene Aktionen wie Erstellen, Bearbeiten oder Löschen von Dateien filtern. Habt ihr mehrere Versionsstände sind die Dateien in der Aktivitätsübersicht sichtbar. Dort könnt ihr sie zum einen einfach nur vergleichen oder natürlich die alte Version einfach zurückspielen. Hat in meinem Test problemlos funktioniert und ist eine angenehme Alternative gegenüber der Webversion von Dropbox.

Revisions for Dropbox Revisions for Dropbox
Preis: Kostenlos

 

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Webseiten automatisch und kostenlos überwachen mit UptimeRobot http://pmeyhoefer.de/blog/webseiten-automatisch-und-kostenlos-ueberwachen-mit-uptimerobot/ http://pmeyhoefer.de/blog/webseiten-automatisch-und-kostenlos-ueberwachen-mit-uptimerobot/#comments Sun, 20 Jul 2014 07:00:52 +0000 http://pmeyhoefer.de/blog/?p=2047 Jeder Webseitenbetreiber ist bestrebt eine möglichst hohe Verfügbarkeit seiner Seiten zu erreichen. Für manche ist dies bares Geld, welches man bei einer längeren Auszeit verliert, bei anderen ist es zumindest ärgerlich und verwundert die Besucher. Da aber die wenigsten ständig ihre Seiten auf Erreichbarkeit prüfen können gibt es viele Anbieter, die einen automatisiert informieren, wenn die Webseite gerade nicht erreichbar ist.

In diesem Bereich gibt es sehr viele kommerzielle Anbieter, für einen kleinen Blog oder sonstige Seite kann man sich aber die Frage stellen, inwieweit einem dieser Betrag einem Wert ist. Positiv aufgefallen ist mir bei meiner Suche nach einem solchen Dienst UptimeRobot.

UptimeRobot Dashboard

Die Entwickler sind der Auffassung, dass ein solcher Dienst kostenlos angeboten werden sollte und seit 2010 ist dies bis heute auch eingehalten. Natürlich weiß man nie, wie lange der Dienst keine Kosten verlangt, aber bisher gibt es diesbezüglich keine Anzeichen, daher könnt ihr ihn problemlos einmal ausprobieren.

Insgesamt könnt ihr bis zu 50 Webseiten überwachen lassen. Nachdem ihr euch registriert habt legt ihr einfach euren ersten Überwachungsauftrag ein. Dabei könnt ihr nicht nur die Webseiten über HTTP(s) prüfen, sondern auch auf bestimmte Schlüsselwörter testen oder bestimmte Ports von einem Mail- oder FTP-Server. Zusätzlich besteht die Option auch Logindaten für eine Seite einzugeben, falls die Seite geschützt ist und dahinter die überwachten Inhalte sind, wobei man hier schon vorsichtiger sein sollte.

UptimeRobot Benachrichtigung

Spannend ist natürlich der Part, welche Möglichkeiten der Benachrichtigung zur Verfügung stehen, wenn die Webseite offline ist. Glücklicherweise dürfte hier für jeden etwas dabei sein. Von einer simplen SMS oder Mail, über eine DM bei Twitter bis zu Drittanbieterdiensten wie Pushbullet, die automatisch eine Push-Benachrichtigung auf das Smartphone schicken. Zudem gibt es auch verschiede Apps von Drittanbietern, die weitere Informationen zur Verfügung stellen.

Uptimerobot Client Uptimerobot Client
Preis: Kostenlos

Bisher funktioniert der Dienst bei mir seit einigen Monaten problemlos und hat mich auch entsprechend informiert. Als Alternative hatte ich letztens auch einmal deez.io ausprobiert, wobei der kostenlose Account hier auf eine Domain beschränkt ist. Wer weitere Tipps/Anbieter zu diesem Thema kennt, kann sich gerne in den Kommentaren melden.

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Cryptonite: Android App um verschlüsselte Container mittels EncFS und Truecrypt zu erstellen und zu lesen http://pmeyhoefer.de/blog/cryptonite-android-app-um-verschluesselte-container-mittels-encfs-und-truecrypt-erstellen-und-lesen/ http://pmeyhoefer.de/blog/cryptonite-android-app-um-verschluesselte-container-mittels-encfs-und-truecrypt-erstellen-und-lesen/#comments Sun, 04 May 2014 10:07:28 +0000 http://pmeyhoefer.de/blog/?p=2029 Ich war letztens auf der Suche meine Daten aus der Dropbox, die mittels EncFS verschlüsselt sind, auf meinem Android Gerät lesend aufzurufen. Bisher nutzte ich unterwegs ab und an den Dienst EncFSAnywhere, allerdings ist dies mobil eher suboptimal und eine native App natürlich viel angenehmer.

Empfehlen kann ich euch diesbezüglich Cryptonite, denn diese Android App ermöglicht euch lesenden und schreibenden Zugriff auf eure verschlüsselten Daten in der Dropbox und auf eurem Telefon. Einen Designpreis gewinnt die App zwar nicht, aber sie hat in meinem Test reibungslos funktioniert und ist zudem Open Source, was bei Verschlüsselung für mich eines der wichtigsten Kriterien ist.

Ihr könnt der App entweder Zugriff auf eure gesamte Dropbox geben, oder alternativ nur auf einen einzigen Ordner. Zudem könnt ihr auch neue Ordner mit verschiedenen Verschlüsselungsmethoden erstellen.

Truecrypt Container sind auf gerooteten Smartphones ebenfalls möglich, allerdings muss man sich hierfür in das Terminal begeben, weshalb hier der Weg über EncFS deutlich angenehmer sein dürfte.

via OTW 
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1PasswordAnywhere: encryptionKeys.js Fehler durch Änderung bei Dropbox http://pmeyhoefer.de/blog/1passwordanywhere-encryptionkeys-js-fehler-durch-aenderung-bei-dropbox/ http://pmeyhoefer.de/blog/1passwordanywhere-encryptionkeys-js-fehler-durch-aenderung-bei-dropbox/#comments Sun, 27 Apr 2014 18:34:11 +0000 http://pmeyhoefer.de/blog/?p=2024 Eben staunte ich nicht schlecht, also ich mich in meinem 1PasswordAnywhere Container in der Dropbox einloggen wollte, denn ich bekam immer nur den gleichen Fehler zu sehen:

A problem occurred when loading the “https://dl-web.dropbox.com/get/ordnername/1Password.agilekeychain/data/default/encryptionKeys.js” file.

1PasswordAnywhere FehlerDas ist natürlich mehr als ärgerlich, denn ich verwende den Passwortmanager sehr gerne unter Mac OS X, aber ich habe keine reine homogene Mac-Hardware, sondern einige weitere Geräte mit Linux als OS und so bin ich auf 1PasswordAnywhere angewiesen, da es keinen offiziellen Client für Linux gibt.

Derzeit scheint aber durch eine Änderung bei Dropbox 1PasswordAnywhere überhaupt nicht mehr nutzbar sein, zumindest bestätigte dies ein Moderator im offiziellen Forum des Herstellers.

“Dropbox has made a server-side change. This has broken 1PasswordAnywhere. We’re working with Dropbox. Please hang in there. Thanks!”

Ihr seid also nicht die Einzigen mit diesem Problem und ich hoffe einfach mal, dass sich das Problem möglichst schnell lösen wird, denn auch wenn 1Password hier wohl nicht wirklich etwas dafür kann, ist das für mich und andere eine unangenehme Funktionseinschränkung.

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elementary OS: Erste Einblicke der neuen Version Isis im Video http://pmeyhoefer.de/blog/elementary-os-erste-einblicke-der-neuen-version-isis-im-video/ http://pmeyhoefer.de/blog/elementary-os-erste-einblicke-der-neuen-version-isis-im-video/#comments Sun, 06 Apr 2014 10:56:01 +0000 http://pmeyhoefer.de/blog/?p=2017 Die Entwickler von elementary OS haben in der Vergangenheit viel Lob für ihre Distribution bekommen, da sie in den Augen vieler einer der am schicksten aussehenden Distributionen sind. Zwar kann man viele Anleihen von Mac OS X nicht verneinen und in Augen mancher durchaus ein Kritikpunkt, da weniger eigene Ideen dabei sind, dennoch sieht es für mich sehr aufgeräumt und gelungen aus.

Aktuell gibt es die Version Luna zum Download, gestern Abend veröffentlichte man aber ein neues Video der aktuellen Entwicklungsversion Isis und zeigt das aktuelle Design und einige der wichtigsten Programme rund um die Desktopumgebung Pantheon. Die Version wird auf Ubuntu 14.04 mit dem Kernel 3.13 basieren, allerdings gibt es bisher noch keine Möglichkeit die Version selbst auszuprobieren, eine Beta wird es aber sicher in der nächsten Zeit geben.

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pass: Passwortmanager in der Konsole mit Git-Unterstützung http://pmeyhoefer.de/blog/pass-passwortmanager-in-der-konsole-mit-git-unterstuetzung/ http://pmeyhoefer.de/blog/pass-passwortmanager-in-der-konsole-mit-git-unterstuetzung/#comments Sat, 05 Apr 2014 16:56:33 +0000 http://pmeyhoefer.de/blog/?p=2009 Beim Thema Passwörter hat jeder seinen eigenen Weg, wie er die Vielzahl an Passwörtern im Alltag sinnvoll verwaltet. Man wird von überall gewarnt sichere Passwörter zu verwenden und optimalerweise bei jeder Webseite ein anderes zu verwenden. Das Problem ist dann aber meist das menschliche Gedächtnis und so gibt es eine Menge interessanter Softwarelösungen am Markt, wie Lastpass, 1Password (nur Mac OS X und Windows) und Keepass.

Bei einem sensiblen Thema wie Passwörter ist die Cloud-basierte Lösung Lastpass nicht jedermanns Geschmack und 1Password ist keine Open Source Software, zumal auf Linux nicht besonders gut verwendbar. Daher hat sich Keepass als Open Source Lösung einen guten Namen gemacht. Letztens bin ich jedoch auf eine interessante Alternative namens pass gestoßen, die ich mir einmal näher angeschaut habe. Die Besonderheit von pass ist, dass die gesamte Verwaltung im Terminal abläuft, verschlüsselt wird mit gpg und zudem kann man Git für eine Passworthistorie verwenden.

Pass Passwortmanagerpass kann auf den gängigen Linux-Distributionen rund um Ubuntu, Debian, Fedora, Arch und auch Mac OS X installiert werden und befindet sich in den Paketquellen der Anbieter. Nach der Installation findet sich in eurem Home-Verzeichnis ~/.password-store ein neuer Ordner, in dem alle eure Accounts anschließend als zusätzliche verschlüsselte Datei mit der Endung gpg abgelegt werden und somit nur durch euren privaten Schlüssel einsehbar sind.

pass Passwortmanager DateipfadEs gibt eine gute Dokumentation auf der Webseite von pass, die alle wichtigen Details erläutert. Nach kurzer Übung geht das recht schnell und man hat die Befehle drauf. So können Passwörter einfach mit pass insert eingefügt werden, ihr könnt sichere Passwörter generieren lassen und euch die Paswörter natürlich auch wieder anzeigen lassen und dabei direkt in die Zwischenablage kopieren.

Gerade in Verwendung mit Git, wo ihr eure Passwörter auch ganz einfach in ein entferntes Repository pushen könnt, zeigt pass durchaus Stärken. Für den normalen Benutzer dürften die oberen Lösungen sicher einfacher zu bedienen sein, dennoch können es Benutzer, die nicht vor der Konsole direkt zurückschrecken ruhig einmal näher ansehen. Mir persönlich fehlt eine Android-App, bisher existieren lediglich eine iOS-App und ein Firefox Addon.

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Ubuntu 14.04 LTS Trusty Tahr: Wichtigsten Neuerungen im Video vorgestellt http://pmeyhoefer.de/blog/ubuntu-14-04-lts-trusty-tahr-wichtigsten-neuerungen-im-video-vorgestellt/ http://pmeyhoefer.de/blog/ubuntu-14-04-lts-trusty-tahr-wichtigsten-neuerungen-im-video-vorgestellt/#comments Sun, 30 Mar 2014 13:10:50 +0000 http://pmeyhoefer.de/blog/?p=2002 Nachdem vor wenigen Tagen die neueste Beta-Version von Ubuntu 14.04 Trusty Tahr veröffentlicht worden ist, wollte ich nicht länger warten und habe sie mir auf mein Notebook gespielt. Da viele von euch die Neuerungen bisher vielleicht noch nicht weiter beachtet haben, zeige ich sie euch in einem kurzen Video, so kann jeder selbst einen Eindruck gewinnen was ihn am 17. April erwartet, wenn er das Update anwirft.

Ubuntu 14.04 LTS

Wie zu erwarten war haben die Entwickler keine riesige Vielfalt an neuen Funktionen in den Desktop gebracht. Seit Ubuntu vor etwas mehr als einem Jahr Ubuntu für Smartphones und Tablets ankündigte sind die Entwickler sehr stark damit beschäftigt Ubuntu für diesen riesigen Markt flott zu bekommen.

Wer keinen langen Text lesen will, schaut sich einfach das nachfolgende Video an um einen ersten kurzen Eindruck vom neuen Ubuntu zu bekommen.

Darunter soll dennoch nicht die Qualität der Desktop-Ausgabe leiden, da hier auch einiges in Bezug auf Geschwindigkeitsoptimierungen vorgenommen wird und das teilweise träge Unity langfristig davon auch profitieren dürfte. Dennoch sind aber glücklicherweise auch sinnvolle Neuerungen in der Desktop-Ausgabe hinzugekommen, die neben der langfristigen Unterstützung mit Sicherheitsupdates bis zum April 2019 auch den technischen Neuerungen Rechnung tragen.

So gefallen mir besonders die Neuerungen im Bereich SSDs und der direkten Unterstützung des TRIM-Befehls. Hier musste man endlich nachziehen, denn andere Systeme wie Windows oder Mac OS X bringen dies schon länger direkt mit. Früher musste man hier manuell tätig werden, damit die SSDs auch bei längerem Einsatz noch Spaß machten.

Zudem gibt es für alle Besitzer von neueren NVIDIA-Grafikkartenmit der Optimus-Technologie  ebenfalls gute Nachrichten zu vermelden. Denn mit Installation des Paketes nvidia-prime (wo der proprietäre Grafikkartentreiber von NVIDIA mit dem dazugehörigen Einstellungsmanager installiert wird) gibt es endlich die Möglichkeit direkt zu definieren, ob die Anwendung auf der leistungsstärkeren Grafikkarte oder der weniger energiehungrigen OnBoard Grafikkarte laufen zu lassen.

NVIDIA Optimus Ubuntu 14.04Ansonsten gibt es die üblichen kleineren Verbesserungen, die aber dennoch einen guten Eindruck hinterlassen.

  • HiDPI-Unterstützung für hochauflösende Displays
  • Unity Dash reagiert flüssiger
  • Neuer Anmeldebildschirm
  • Wechsel zwischen globalem Menü und Anwendungsmenü endlich möglich
  • Keine Fensterrahmen mehr
  • Programme können direkt über das Anwendungssymbol im Launcher minimiert werden (muss vorab aktiviert werden in Compiz)
  • Echtzeitaktualisierung der Fenster bei Änderung der Größe

Vieles mehr wird in den nächsten Tagen sicher auch noch in den offiziellen Release Notes und auch im Ubuntuusers Wiki zu lesen sein. Mein Eindruck nach ein paar Tagen ausprobieren ist durchaus positiv. Bei mir gab es keine auffälligen Bugs, für eine Beta lief Ubuntu 14.04 bereits sehr stabil und dürfte das Update auch von Ubuntu 12.04 wert sein. Weitere Screenshots zu den Neuerungen findet ihr zudem auch in dem ausführlichen Artikel von WebUpd8.

Habt ihr auch schon die neueste Ubuntu-Version ausprobiert und was haltet ihr von den Neuerungen?

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Raspberry Pi: Audio Controller für die grafische Steuerung der Soundausgabe über HDMI oder Kopfhörerausgang http://pmeyhoefer.de/blog/raspberry-pi-audio-controller-fuer-die-grafische-steuerung-der-soundausgabe-ueber-hdmi-oder-kopfhoererausgang/ http://pmeyhoefer.de/blog/raspberry-pi-audio-controller-fuer-die-grafische-steuerung-der-soundausgabe-ueber-hdmi-oder-kopfhoererausgang/#comments Tue, 25 Mar 2014 17:34:06 +0000 http://pmeyhoefer.de/blog/?p=1996 Kurze Info für alle Besitzer eines Raspberry Pi, die sich vielleicht mit der Soundausgabe schwer tun. Die Konsole ist beim Raspberry Pi wieder mehr in Mode gekommen, da die limitierte Hardware so einfach ein wenig fixer läuft. Gerade bei Themen wie Audio macht es aber dem Anfänger nur wenig Spaß dies per Konsole durchzuführen, da es schon etwas fricklig sein kann, wenn man steuern will ob der Ton über HDMI oder eben über den Kopfhörerausgang geleitet werden soll und wie man die Lautstärke steuert.

Doch es gibt auch einen grafischen Weg, der jetzt im Pi Store erschienen ist mit dem Audio Controller.

Hierüber steuert ihr nach der Installation grafisch die Audioausgabe mit den genannten drei Optionen:

  • Audio über HDMI-Ausgang
  • Audio über Kopfhörerausgang
  • Lautstärkeregelung

Keine schlechte Sache, wer hier nach einer einfachen Lösung sucht. Natürlich kann man auch im Terminal bleiben, es gibt einige Anleitungen, wenn man etwas danach sucht, beispielsweise hier oder hier.

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Kurzvorstellung von Githubs neuem Editor Atom + 3 Einladungen zu vergeben http://pmeyhoefer.de/blog/kurzvorstellung-von-githubs-neuem-editor-atom-3-einladungen-zu-vergeben/ http://pmeyhoefer.de/blog/kurzvorstellung-von-githubs-neuem-editor-atom-3-einladungen-zu-vergeben/#comments Sat, 22 Mar 2014 10:32:42 +0000 http://pmeyhoefer.de/blog/?p=1991 Vor knapp einem Monat stellte die sehr beliebte Coding-Plattform Github ihren neuesten Entwurf vor: Einen neuen Code-Editor namens Atom. Dieser Schritt ergibt Sinn, schließlich ist Github unter Entwicklern sehr beliebt und man traut den Jungs bei Github zu hier eine wirklich gute Lösung zu bauen, die eine gute Integration mit allen Werkzeugen rund um Github verspricht.

Anderseits muss man festhalten, dass der Markt an guten Editoren schon mit guten Alternativen besetzt ist. Ich persönlich bin ein großer Fan von Brackets, aber auch Sublime Text ist eine sehr gute Option mit vielen Erweiterungen und weit verbreitet. Ob es hier dann einen weiteren Editor benötigt muss jeder für sich selbst entscheiden.

Heute bekam ich jedenfalls eine Einladung in mein Postfach, sodass ich einen ersten Blick in den neuen Editor werfen konnte. Aktuell ist es noch eine geschlossene Beta, aber bei Interesse habe ich drei Einladungen zu vergeben, einfach kurz in den Kommentaren melden nach dem Prinzip first come, first served. Bitte aber beachten, dass Atom derzeit nur auf Mac OS X 10.8 oder höher läuft!

Atom Editorfenster

Der gesamte Editor basiert im Hintergrund auf Webtechnologien und nutzt Chromium als Unterbau, sodass jedes Fenster eine gerenderte Webseite darstellt. Das mekrt man schon daran, dass die Chrome Developer Tools integriert sind und über die gewohnte Tastenkombination aufrufbar sind.

Atom Editor Chrome Developer Tools

Auf den ersten Blick erinnert der Editor recht stark an Sublime Text, was aber für den interessierten Umsteiger es sicherlich einfacher machen dürfte. Gut gefällt mir beispielsweise die gleiche Art, dass man per Tastenkombination (CMD + SHIFT + P) alle Funktionen mit einfacher Texteingabe aufrufen kann, ohne sich durch ein Menü zu hangeln. Beispielsweise nachfolgend gezeigt mit Markdwon-Vorschau.

Es gibt zudem jede Menge kleine hilfreiche Funktionen für Autovervollständigung der gängigen Programmiersprachen von JavaScript, PHP über Python bishin zu Go und vielen mehr. Zudem werden häufige Konstrukte direkt sauber ergänzt. Beispielsweise tippt man nur “ife” ein drückt Tab und das typische “if-else-Konstrukt” wird ergänzt. Oder “f” gefolgt von Tab ergänzt das Funktions-Konstrukt in JavaScript.

Ansonsten findet man in den Einstellungen jede Menge Optionen für unterschiedliche Themes, alles anpassbar auch über eigene CSS-Dateien, wenn man es ganz an seine persönlichen Bedürfnisse ausrichten möchte. Zudem gibt es auch hier die Möglichkeit über sogenannte Packages den Editor um Funktionen zu erweitern, die andere geschrieben haben.

Atom Editor PackagesSchlussendlich macht Atom für eine Beta-Version auf mich einen guten Eindruck. Bisher haben sich die Enwickler nicht dazu geäußert, was nach der Beta-Phase passiert. Es wird dann vermutlich ein kostenpflichtiger Editor sein, der aber konkurrenzfähig sein soll. Das muss man natürlich erstmal abwarten. Durch die vielen interessanten Github-Funktionen könnte der Editor für einige die beste Option sein.

Zum Abschluss noch ein kurzes Video, welches euch ein paar weitere Funktionen zeigt. Leider ist der Quellcode nur so halb Open Source, wie hier ein Verantwortlicher zu Protokoll gibt. Wie dies genau aussehen soll wissen sie selber noch nicht, das wird erst bei der offiziellen Veröffentlichung bekanntgegegeben.

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HTMLy: Schlankes Blogsystem ohne Datenbank mit nützlichen Funktionen http://pmeyhoefer.de/blog/htmly-schlankes-blogsystem-ohne-datenbank-mit-nuetzlichen-funktionen/ http://pmeyhoefer.de/blog/htmly-schlankes-blogsystem-ohne-datenbank-mit-nuetzlichen-funktionen/#comments Sun, 16 Mar 2014 15:51:36 +0000 http://pmeyhoefer.de/blog/?p=1981 Es gibt trotz der großen Dominanz von WordPress zahlreiche Systeme auf dem Markt um zu bloggen. Während WordPress hier zwar klar die Masse abgreift und auch dieses Blog auf die bewährte Lösung setzt, muss es dennoch nicht immer das richtige Mittel der persönlichen Wahl sein. Daher habe ich mir einmal HTMLy angesehen und bin recht angetan von der schlanken Lösung, die ohne Datenbank auskommt und alles in Dateien ablegt.

Daher habe ich mir einfach mal eine nicht genutzte Domain geschnappt und mir hier einen kleinen Nebenblog bei Techfreunde.de erstellt, wo ihr es auch mal im Einsatz seht.

HTMLY Blogsoftware bei Techfreunde

Die Installation stellt euch vor keine großen Herausforderungen, denn ihr benötigt lediglich einen Webserver und mindestens PHP 5.3. Anschließend könnt ihr das ganze schon auf euren Webserver laden. Als erstes muss man noch kurz in den Ordner config wechseln und einmal die config.ini und zum anderen die username.ini anpassen.

In der config.ini legt ihr fest wie die Seite heißen soll, eine kurze Beschreibung, die Social Media Accounts und einige Angaben zum RSS-Feed, eine Google-Analytics ID und ob ihr verschiedene Kommentarsystem wie Disqus oder Facebook verwenden wollt.

config.ini HTMLY

Ihr könnt dann beliebig viele username.ini anlegen um verschiedene Benutzer zu verwalten oder ihr nutzt nur das vorgefertigte Template als Admin-Benutzer. Danach geht es schon los und ihr könnt euch in der Admin-Oberfläche einloggen über http://url_eures_blogs/login 

Der Admin-Bereich ist logisch strukturiert und ihr könnt beliebig viele Seiten entwerfen, eure Profilseite ausfüllen und natürlich Beiträge erstellen, die in Markdown verfasst werden können, inklusive einer Vorschau auf der rechten Seite.

HTMLY Beiträge schreiben

Gut gefällt mir auch die Möglichkeit direkt Backups aus der Oberfläche zu erzeugen und diese direkt herunterladen zu können, sodass selbst bei einem Ausfall alle Seiten sehr schnell wiederhergestellt sind.

HTMLY Backup erstellen

HTMLy ist schön schlank und ich habe es einfach mal auf meinem kleinen Raspberry Pi installiert und das läuft bisher auch recht geschmeidig auf Techfreunde (zugegebenermaßen natürlich noch ohne Benutzerlast). Dort werde ich meine Links zukünftig auslagern, die ich an interessanter Software finde, aber nicht die Zeit finde hier in aller Gänze vorzustellen. Schaut dort also gerne mal herein bzw. abonniert den RSS-Feed, denn dort sind ein paar gute Softwarelösungen zu finden, die ich hier bisher euch leider noch nicht in ihrem verdienten Ausmaß präsentiert habe.

Fazit

HTMLy ist noch eine sehr junge Lösung am Markt, zeigt aber bereits nach kurzer Zeit eine Menge an interessanten Funktionen, die meines Erachtens schon sehr gut funktioniert. Der Quellcode liegt auf Github und der Entwickler antwortet auch ziemlich schnell auf Fragen oder Wünsche. Von mir also Daumen hoch und kann man sich mal anschauen, wenn es nicht WordPress oder die anderen etablierten Lösungen sein muss.

via t3n
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http://pmeyhoefer.de/blog/htmly-schlankes-blogsystem-ohne-datenbank-mit-nuetzlichen-funktionen/feed/ 7
WP Inject: Creative Commons-Bilder in WordPress einfügen – inklusive automatischer Angabe von Autor und Link http://pmeyhoefer.de/blog/wp-inject-creative-commons-bilder-in-wordpress-einfuegen-inklusive-automatischer-angabe-von-autor-und-link/ http://pmeyhoefer.de/blog/wp-inject-creative-commons-bilder-in-wordpress-einfuegen-inklusive-automatischer-angabe-von-autor-und-link/#comments Thu, 13 Mar 2014 19:51:19 +0000 http://pmeyhoefer.de/blog/?p=1968 Zum Thema passende und frei verwendbare Fotos für WordPress-Beiträge finden, habe ich ja schon mal einen Beitrag geschrieben. Die Angebote in dem Beitrag waren völlig frei verwendbar, also keine klassischen Bilder unter einer Creative Commons Lizenz. Diese sind zwar sehr hochwertig, allerdings ist die Auswahl doch noch sehr begrenzt.

Bei Alternativen wie Getty Images, die sich zwar letztens für Blogger geöffnet haben, ist man auch nicht unbedingt glücklich, denn die schwammigen rechtlichen Bedingungen und Tracking der Benutzer sind dann auch nicht optimal. Bleibt also noch die gute Flickr-Suche, die eine der größten Datenbestände an CC-Material im Bildbereich vorrätig haben.

Wie immer gibt es in WordPress interessante Plugins, um es den Bloggern einfach zu machen. Wer gerade einen Beitrag schreibt und einfach nur ein passendes Bild sucht, muss sich normalerweise auf Flickr anmelden, die richtige Bildgröße auswählen, das Bild hochladen und ganz wichtig die Bedingungen nach Namensnennung und Link nicht vergessen. Diesen Prozess will das Plugin WP Inject deutlich vereinfachen.

Nach der Installation über die übliche Plugin-Installation von WordPress findet man unterhalb des Editors für einen Beitrag ein Suchfeld, wo der jeweilige Thema eingegeben werden muss, zu dem man ein Bild sucht.

WP inject

Anschließend das Bild (oder mehrere mit einmal) auswählen. Dabei könnt ihr sowohl das Bild direkt als Featured Image auswählen oder direkt in den Beitrag in den angebotenen Größen einfügen. Dabei wird auch der Name des Fotographen und der notwendige Link gesetzt. Ein Beispiel seht ihr nachfolgend.

Mannheim Schloss photo

Photos by Quadratestadt Mannheim CC-BY 2.0

Natürlich könnt ihr noch in den Einstellungen des Plugins festlegen, welche CC-Lizenzen berücksichtigt werden, zum Beispiel kommerzielle Verwendung erlaubt, Weitergabe unter gleichen Bedingungen und ähnliches. Ebenfalls könnt ihr festlegen, ob die Bilder auf euren Server geladen werden sollen, oder ihr stattdessen sie nur von Flickr einbindet

WP Inject Einstellungen

Die Entwicklung ist noch am Anfang, zumindest hat Thomas Höfter noch einige Funktionen auf der Agenda, beispielsweise die Integration weiterer Bilderdienste mit CC-Angeboten. Für den Anfang überzeugt es aber und ist eine weitere gute Möglichkeit passende Bilder zu finden. Alternativ bietet es sich natürlich weiterhin an auch eigene Fotos zu machen um auch rechtlich immer vollständig auf der sicheren Seite zu sein.

ImageInject ImageInject
Preis: Kostenlos
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http://pmeyhoefer.de/blog/wp-inject-creative-commons-bilder-in-wordpress-einfuegen-inklusive-automatischer-angabe-von-autor-und-link/feed/ 2
Open Source mit LEGO erklärt (Video) http://pmeyhoefer.de/blog/open-source-mit-lego-erklaert-video/ http://pmeyhoefer.de/blog/open-source-mit-lego-erklaert-video/#comments Mon, 10 Mar 2014 13:20:03 +0000 http://pmeyhoefer.de/blog/?p=1962 Gut gemachtes Video, welches die Prinzipien von Open Source anschaulich über LEGO-Szenen erklärt. Das Video ist zwar nur in englisch verfügbar, dennoch sollten die meisten die Inhalte verstehen, wenn sie euch nicht sowieso schon bewusst sind. ;) Zudem darf laut Videobeschreibung jeder das Video nutzen und modifizieren. Wer sich also berufen fühlt eine deutsche Version zu erstellen, darf dies gerne tun.

via Reddit
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http://pmeyhoefer.de/blog/open-source-mit-lego-erklaert-video/feed/ 2
Blogparade „Arbeitsplatz der Zukunft“ http://pmeyhoefer.de/blog/blogparade-arbeitsplatz-der-zukunft/ http://pmeyhoefer.de/blog/blogparade-arbeitsplatz-der-zukunft/#comments Tue, 11 Feb 2014 19:09:56 +0000 http://pmeyhoefer.de/blog/?p=1949 Ich habe vor kurzem ein Aufruf zu einer Blogparade im CeBIT-Blog gelesen, die sich den Themen Home Office und „Arbeitsplatz der Zukunft“ widmet. Da ich beruflich auch zeitweise im Home Office arbeite will ich meine Erfahrungen teilen, da mich die persönlichen Wertungen und Berichte anderer Teilnehmer ebenfalls interessieren und so durchaus einige aufschlussreiche Aspekte zusammen kommen.

Persönlich bin ich froh kein ausschließliches Arbeiten im Home Office zu betreiben. Ich bin Trainer bei einem Softwarehersteller und somit sind gewisse Präsenzzeiten zu festen Terminen im Monat unabdingbar. Die größten Probleme beim Home Office  liegen meiner Meinung nach klar in der Abwesenheit von der gelebten Firmenkultur, den aufkommenden Diskussionen – man verliert ein wenig den Überblick, als wenn man sich einfach mit dem Kollegen in der Pause oder kurz im Flur unterhält. Ein Austausch per Mail, Instant Messenger oder VOIP bzw. Telefon ersetzen nicht den direkten Draht zueinander.

Daher finde ich eine Lösung mit den üblichen Anwesenheitszeiten im Büro wichtig und notwendig und sollte nach Möglichkeit einen gesunden Mix ausmachen. Für das Home Office spricht die  größere Flexibilität keine unnötigen Reisezeiten zur Firma zu benötigen, sowie die häufig flexibleren Arbeitszeiten nach dem persönlichen Empfinden, während man im Büro meist Kernarbeitszeiten hat. Wer sich gut im Home Office organisiert und sich nicht ständig von Familie und Freunden ablenken lässt kann im seinem persönlichen Umfeld eine optimale und konzentrierte Arbeitsathmosphäre schaffen, die im Büro teilweise nur schwer zu erzielen ist durch telefonierende Kollegen oder häufige Unterbrechungen der Kollegen.

Macbook Air im Home Office

Mein Programme im Arbeitsalltag

Die verwendeten Programme bei mir sind vermutlich weit verbreitet und bekannt. Dennoch hier eine kurze Aufzählung der wichtigsten in meinem Arbeitsalltag.

  • Outlook 2010: Der MS Exchange Server stellt die komplette Kommunikationszentrale für Mail, Kalender und Aufgaben und ist somit für mich unverzichtbar (zudem ist der Zuganz über Outlook Web App auch ohne den Outlook-Client problemlos möglich)
  • Dropbox: Keine Firmengeheimnisse oder unternehmenswichtige Daten, aber häufig benötigte Präsentationsunterlagen ständig synchron mobil und am Desktop zu haben ist wichtig um immer auf dem aktuellen Stand zu sein, wenn kurzfristig ein Kundentermin ansteht
  • MS Office 2010: Typische Standardinstallation, an der man im Businessumfeld kaum vorbeikommt
  • Mozilla Firefox: Zugriff auf unsere Webapplikationen, die vollständig webbasiert sind und somit einen von überall arbeiten lassen. Wichtig zudem die integrierte Synchronisation mittels Firefox-Sync. Somit sind alle Tabs, Add-Ons, der Browserverlauf und die Lesezeichen an den verschiedenen Rechnern immer synchron.
  • Skype und Google Hangouts: Skype ist unverzichtbar für einige Firmenkontakte aus dem Ausland und vom Home Office aus deutlich günstiger als der Anruf nach Asien. Wenn es einmal mehr als ein Telefonat ins Ausland ist kommt Google Hangout ins Spiel. Dank des größeren kostenlosen Funktionsumfangs kann beispielsweise schnell der Bildschirm mit mehreren Personen geteilt werden und ein Webinar ist schnell erstellt.

Es gibt weitere Programme für Video- und Audioschnitt, jedoch werden diese eher selten benutzt. Eine Vielzahl weiterer Programme liegt bereits im Web, sei es GrafikbearbeitungMindmaps oder einen Text in Markdown erstellen. Zukünftig kommt hier immer mehr Leistung ins Web, die sich mehr wie native Programme zukünftig anfühlen werden, wie man an den Bestrebungen der Browserhersteller bereits gut erkennen kann.

Besonders wichtig sind mir bereits heutzutage die Vernetzung der bestehenden Angebote durch entsprechende Cloud-Angebote, von welchem Hersteller auch immer. Dabei sind natürlich auch Private Clouds über ownCloud oder ähnlichen Lösungen bei wichtigen Firmendaten ein vorstellbares Szenario, sofern diese einen ähnlichen Mehrwert bieten können.

Was sich privat durchsetzt wird mit einigen Sicherheitsvorkehrungen auch langfristig am Arbeitsplatz der Zukunft möglich sein müssen. Cloud-Dienste, einen Zugriff wichtiger Software über eine Weboberfläche und den Zugang mobiler Apps auf dem Smartphone oder Tablet fördern ungemein den Arbeitsfluss, da man es im Privaten immer mehr gewöhnt ist die gleichen Bedingungen vorzufinden. Vor diesem Trend werden sich die wenigsten Unternehmen langfristig verschließen können. Rechtliche und sicherheitstechnische Aspekte müssen diesbezüglich natürlich beachtet werden, jedoch ist dies zumindest in den kleineren Unternehmen bis hin zum Mittelstand in absehbarer Zeit vorstellbar. Bei den großen Konzernen wird eine solche Umstellung wiedermal die längste Zeit in Anspruch nehmen.

Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus?

Der Arbeitsplatz der Zukunft besteht in meinen Augen vorwiegend aus einem sehr portablen Arbeitsgerät, welches noch lange nicht nur das Tablet sein wird, da dort noch zu viele Restriktionen im produktiven Arbeiten herrschen, wobei man den langfristigen Trend eines Microsoft Surface, aber auch eines potentiellen Anwendungsgebietes mit Ubuntu Touch nicht unterschätzen sollte, falls sich diese Konvergenz zwischen den Geräteklassen zukünftig stärker manifestiert und den erhofften Produktivitätsgewinn erbringen kann.  Das Büro wird aber nicht aussterben und alles Richtung Home Office wandern.  

Durchsetzen wird sich aber voraussichtlich eine primäre Ausrichtung auf ultramobile Notebooks in den Unternehmen und im Privatumfeld. Eine sehr gute Akkulaufzeit und leistungsstark genug um alle Anwendungen ablaufen zu lassen sind Schlüsselkomponenten für mobiles Arbeiten von jedem Ort zu jeder gewünschten Arbeitszeit. Die meisten Desktop-Applikationen werden sich mehr und mehr in Webapplikationen wandeln oder zumindest eine Synchronisation anbieten. Dies sieht man bereits heute an den Angeboten der großen Softwarekonzerne rund um Adobe (Creative Cloud) und Microsoft (Office Web Apps). Durch den Wegfall großer stationärer Desktops kann ein Großteil der Belegschaft flexibel entscheiden an welchem Arbeitsplatz er seine anfallenden Aufgaben erledigt, wobei diese Arbeitsplätze längst nicht mehr fest zugewiesen sein müssen, solange man von überall ins Netz gelangt.

Das Büro wird aber nicht aussterben und alles Richtung Home Office wandern. Dies hat schon der überraschende Schritt von Marissa Mayer im letzten Jahr gezeigt, die das Angebot des Home Office strich um die Kultur in Yahoo besser zu fördern. Die entstandenen Produkte seitdem zeigen, dass eine zu lange Abwesenheit im Home Office teilweise lähmt, wenn man die Kommunikation vernachlässigt. Daher werden Programme zur Kommunikation, Verständigung und Kollaboration sehr wichtig bleiben – den persönlichen Kontakt können sie aber auch zukünftig für die meisten nicht ersetzen.

Bildquelle SplitShire
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http://pmeyhoefer.de/blog/blogparade-arbeitsplatz-der-zukunft/feed/ 3
WordPress: Beiträge in Markdown schreiben mit Jetpack 2.8 http://pmeyhoefer.de/blog/wordpress-beitraege-in-markdown-schreiben-mit-jetpack-2-8/ http://pmeyhoefer.de/blog/wordpress-beitraege-in-markdown-schreiben-mit-jetpack-2-8/#comments Sat, 01 Feb 2014 00:28:35 +0000 http://pmeyhoefer.de/blog/?p=1936 Ich schreibe diesen Artikel im WordPress-Editor gerade dank des Updates des populären WordPress-Plugins Jetpack in Markdown-Syntax. Wie ich bereits in früheren Beiträgen beschrieben habe ist der Ansatz für mich eines der besten Formate, da ich dieses überall sehr einfach weiterverarbeiten kann und in vielen Editoren bereits Markdown-Unterstützung integriert ist.

Vorweg gesagt gefällt mir der Ansatz von WordPress nicht so gut wie in Ghost, da mir hier die direkte Vorschau ein wenig fehlt. Wer dieses Aussehen bevorzugt kann sich aber bereits jetzt mit dem Plugin Gust behelfen.
Wordpress mit Markdown Support

Nicht jeder mag aber viele verschiedene Plugins installieren, im Endeffekt könen Sie immer zusätzliche Sicherheitsrisiken bedeuten oder verlangsamen einfach die Seite. Jetpack ist allerdings in den meisten WordPress Installationen installiert, weil einfach sehr viele Funktionen mitgeliefert werden, die man modulweise ein- oder abschalten kann. Zudem ist liegt der Quellcode auf Github und ist genauso Open Source wie WordPress selbst.

Bisher funktionierte Markdown-Unstertützung seit dem letzten Jahr einzig auf der eigens betriebenen Plattform WordPress.com. Jetzt stellt man diese Funktion endlich auch auf eigens gehosteten Blogs zur Verfügung.

Bisher fehlen im Editor auch noch die Umsetzung der gängigen Befehle im Editor über die Buttons. Diese liefern weiterhin im Reiter Text ganz normalen HTML-Quellcode. Hier ist sicherlich noch Verbesserungsbedarf. Wem die Syntax nicht geläufig ist kann sich auf der eigens eingerichteten Hilfe-Seite einige Beispiele für mögliche Formatierungen ansehen. Trotzdem schön zu sehen, dass man nun auch im einfachsten Wege über Markdown seine Beiträge problemlos verfassen kann, auch wenn noch Verbesserungsbedarf besteht.

Jetpack by WordPress.com Jetpack by WordPress.com
Preis: Kostenlos
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http://pmeyhoefer.de/blog/wordpress-beitraege-in-markdown-schreiben-mit-jetpack-2-8/feed/ 0
LibreOffice 4.2 veröffentlicht: Neues Design mit Flat Icons http://pmeyhoefer.de/blog/libreoffice-4-2-veroeffentlicht-neues-design-mit-flat-icons/ http://pmeyhoefer.de/blog/libreoffice-4-2-veroeffentlicht-neues-design-mit-flat-icons/#comments Thu, 30 Jan 2014 13:34:31 +0000 http://pmeyhoefer.de/blog/?p=1927 Bei Libre Office muss ich keinem mehr erklären, was man damit alles im Office Bereich machen kann. Für das Gros der Privatanwender völlig ausreichend und mit vielen Funktionen versehen, die man auch aus den großen kommerziellen Angeboten um Microsoft Office oder Lösungen von Apple kennt. Größtes Manko nach meiner Erfahrung waren in der letzten Zeit weniger die Funktionen, sondern das recht altbackene Design mit den bunten Icons.

Glücklicherweise scheine ich nicht der einzige gewesen zu sein und so wurde heute die neue Version 4.2 von LibreOffice veröffentlicht, die ein verändertes Design mit Flat Icons namens Sifr eingeführt. Durch das schlichte, moderne Design soll der Benutzer weniger vom Inhalt des Dokuments abgelenkt werden.

LibreOffice 4.2 Flat Design

In Ubuntu muss vorher noch das Paket libreoffice-style-sifr installiert werden. Anschließend könnt ihr im Menü unter Extras – Optionen – LibreOffice – Ansicht den Symbolstil auf Sifre stellen und solltet das Design aus dem oberen Screenshot sehen. Natürlich ist das bei weitem nicht alles, aber das ist für mich persönlich das Highlight, damit man mehr Lust bekommt auch mit LibreOffice zu arbeiten. Alle GNOME 3 Nutzer dürfen sich über eine bessere Integration freuen.

Gnome 3 LibreOffice 4.2 Integration

Aber auch alle Benutzer, die LibreOffice unter Windows einsetzen bekommen mit der neuesten Version einige wichtige Neuerungen spendiert. So gruppiert LibreOffice endlich die Anwendungsfenster ab Windows 7 und höher, wie man das aus den meisten Anwendungen inzwischen kennt. Außerdem werden jetzt auch die zuletzt benutzten Dokumente im Kontextmenü des Taskleisten Symbols angezeigt.

Daneben gibt es die üblichen Verbesserungen bei der generellen Geschwindigkeit und der Verbesserung der Interoperabilität mit den Microsoft OOXML-Dateien, insbesondere laut den Entwicklern beim DOCX -Format. Wer iOS verwendet kann nun wie die Android-Nutzer mit der App Impress Remote Control seine Präsentationen vom Smartphone aus steuern. Allerdings konnte ich die App noch nicht entdecken, bisher war sie nur im Beta-Status. Erste Eindrücke von der App gibt es aber direkt beim Entwickler im Blog.

Update 03.02.: Die iOS-App ist nun im App Store verfügbar.

Wer die Menge an Neuerungen einmal komplett durchlesen will, findet hier eine gute Übersicht.

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http://pmeyhoefer.de/blog/libreoffice-4-2-veroeffentlicht-neues-design-mit-flat-icons/feed/ 7
Gratis Fotos in Profiqualität zur kommerziellen Verwendung http://pmeyhoefer.de/blog/gratis-fotos-in-profiqualitaet-zur-kommerziellen-verwendung/ http://pmeyhoefer.de/blog/gratis-fotos-in-profiqualitaet-zur-kommerziellen-verwendung/#comments Wed, 29 Jan 2014 19:36:39 +0000 http://pmeyhoefer.de/blog/?p=1922 Als Blogger benötigt man häufig Fotos um die eigenen Beiträge aufzuwerten. Da sich bei mir in der letzten Zeit sehr viele unterschiedliche Dienste in den Lesezeichen angesammelt haben, die sehr gute Fotos zur völlig freien Verwendung zur Verfügung stellen, ist es Zeit diese hier einmal festzuhalten. Vielleicht entdeckt ihr die eine oder andere Quelle, die ihr noch nicht kanntet.

Unsplash

Auf der Webseite werden alle zehn Tage weitere 10 Bilder unter der CC0 veröffentlicht. Das Spektrum ist sehr weit gefächert und neben typischen Urlaubsbildern findet man viele weitere Genres, unter anderem auch verschiedene Technikprodukte in den Fokus gesetzt. Ihr könnt euch über neue Bilder jederzeit per Mail informieren lassen.

Nachteilig ist die fehlende Suchfunktion, auch findet man keine sinnvollen Tags, sodass man sich eher inspirieren kann, als eine gezielte Suche vornehmen kann.

Gratisography

Ähnliches Prinzip wie bei Unsplash. Einige Designer veröffentlichen im wöchentlichen Rhythmus neue hochwertige Fotos, die in hoher Auflösung direkt von der Webseite bezogen werden können. Auch hier fehlt mir eine Suchfunktion oder zumindest die Eingruppierung nach bestimmten Themen. Dafür stehen die Fotos in Druckqualität in einer sehr hohen Auflösung zur Verfügung.

picjumbo

Dieses Projekt ist eines meiner Favoriten. Viktor ist Webdesigner und fährt zweigeteilt und stellt einerseits sehr viele Fotos völlig kostenfrei zur Verfügung, andererseits kann man ihn unterstützen und ein Premium-Abo für $6 im Monat erwerben. Aber auch der gratis Bereich stellt viele Fotos zur Verfügung und kann mit aktuell über 68.000 Downloads für das noch junge Projekt aufweisen. Endlich sortiert jemand die Fotos in unterschiedliche Kategorien ein, sodass eine gezieltere Suche nach dem optimalen Foto möglich ist.

SplitShire

Webdesigner scheinen sich die Tage berufen zu fühlen allen interessierten endlich Fotos in Profiqualität zur Verfügung zu stellen. Da steigt SplitShire in den allgemeinen Trend mit ein und  gibt uns ebenfalls sehr schicke Fotos auch zur kommerziellen Fotos zur Verfügung. Ebenfalls gibt es hier sinnvolle Kategorien zum stöbern, allerdings ist das Angebot aufgrund des noch sehr jungen Alters des Projekts noch recht limitiert.

Little Visuals

Bei Little Visuals trifft die Aussage eines tollen Projekts zu, welches aber ebenfalls noch sehr jung ist und ihr solltet keine zu große Auswahl erwarten. Der Dienst ist ein wenig mit Unsplash zu vergleichen, denn auch hier könnt ihr euch über die neuesten Bilder per Mail informieren. Im Gegensatz zu Unsplash schickt euch Little Visuals die Bilder direkt als Zip, während Unsplash nur eine Vorschau inklusive dem Link zum Original versendet. Ebenfalls positiv anzumerken ist, dass die Bilder zumindest mit Schlagwörtern versehen werden, denn eine Suchfunktion oder eine Kategorisierung ist nicht vorhanden.

Die Alternative mit größerer Auswahl: CC Search

Etwas anders als die oberen Angebote ist natürlich der Klassiker bei der Suche nach Bildern, die unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht sind. Allerdings bin ich hier immer etwas vorsichtig, denn teilweise können Flickr-Bilder oder über die Google Suche zwar eine gute Filterung auf solche Bilder leisten, allerdings kann natürlich jeder eine Foto, an dem er nicht die Rechte hat, bei Flickr hochladen und es dann mit CC-Lizenz ausweisen. Zudem ist hier mindestens die Namensnennung Pflicht.

Auch wenn die ersten fünf genannten Angebote eine kommerzielle und vollständige freie Verwendung garantiert ohne jegliche Links oder Namensnennung gehört es zum guten Ton diesen jungen Seiten mit gutem Angebot einen Link zu hinterlassen, denn dies motiviert diese mit Sicherheit.

Falls ihr weitere Dienste kennt freue ich mich über Hinweise in den Kommentaren.

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Droplr-Alternative für Linux: Fileshare http://pmeyhoefer.de/blog/droplr-alternative-fuer-linux-fileshare/ http://pmeyhoefer.de/blog/droplr-alternative-fuer-linux-fileshare/#comments Sun, 26 Jan 2014 19:20:30 +0000 http://pmeyhoefer.de/blog/?p=1918 Schnell einen Screenshot aufnehmen und mit anderen teilen. Für diese kleine Aufgabe habe ich unter Windows und Mac sehr gerne Droplr genutzt, denn der gesamte Workflow war sehr angenehm. Unter Linux nutzte ich bisher das Allheilmittel Shutter. Dies bot zwar viele Funktionen und einen Upload zu einigen Bilderhosts und auch zu Lösungen wie Dropbox oder Ubuntu One, es waren aber immer mehrere Klicks notwendig bis das Bild dann endlich als Link in der Zwischenablage war.

Es musste also einfacher gehen, so ähnlich wie es Droplr machte (unter Mac und Windows konnte ich problemlos auf Monosnap wechseln). Es gibt zwar inoffizielle Clients für Droplr unter Linux, aber seitdem der Dienst kostenpflichtig ist brauchte ich eine vernünftige Alternative, möglichst natürlich Open-Source. Als erstes landet man bei ScreenCloud, die Clients für alle Betriebssysteme haben und prinzipiell eine ganz nette Lösung anbieten. Allerdings sind auch dort wieder Premiumfunktionen integriert, wo man nie weiß, ob sich der Dienst lange trägt und Open-Source ist der Client ebenfalls nicht.

Fileshare Droplr Alternative Linux

Meine perfekte Lösung habe ich schließlich in Fileshare gefunden. Der Client funktioniert so einfach wie ich mir das vorgestellt habe. Einmal die Zip-Datei geladen, entpackt und mittels

./build_deb.sh

das passende deb-Pkaet gebaut, welches sich anschließend problemlos beispielsweise unter Ubuntu installieren lässt. Das Programm ist schnell beschrieben. Es nistet sich in die typische Anwendungsleiste ein und man kann aus ihr direkt einen Bereich auswählen, aus dem ein Screenshot erstellt wird. Anschließend wird der erfasste Screenshot direkt beim Bildhoster imgur hochgeladen und der Link landet direkt in eurer Zwischenablage.

Es gibt keine großen Einstellungen und keine zusätzlichen Dienste in der Auswahl. Wer also lieber alles auf einem FTP-Server hätte oder in der Dropbox ist mit den eingangs beschriebenen Lösungen sicherlich besser bedient. Mir langt dieses aber vollkommen und ich bin mehr als zufrieden mit Fileshare.

Ebenfalls kann man sich den sogenannten File Grabber einblenden lassen. Dieser legt sich über alle anderen Fenster als kleines Quadrat in die rechte obere Ecke und ihr könnt dort einfach eure Datei von überall per Drag&Drop hereinziehen und die Datei wird ebenfalls hochgeladen und der Link in die Zwischenablage kopiert.

Die Funktionsweise ist im Video hier im Beitrag ebenfalls nochmal kurz verdeutlicht

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