Cloud – Speicher

In den Fachzeitschriften war das Thema Cloud ja schon lange ein großes Thema, zunehmend taucht es aber auch in den traditionellen Medien auf, weshalb es an der Zeit ist heute einmal meine genutzten Cloud-Speicher vorzustellen, die nicht dem Google-Imperium angehören.

Dropbox

Einer der populärsten Dienste bei dem man mit 2 GB Speicher startet und durch Einladungen weiteren Speicher dazugewinnen kann. Alternativ kann man sich auch Speicher hinzukaufen.

Was ist nun der Vorteil an Dropbox? Man hat durch die Synchronisierung seine Daten stets überall zur Hand und muss diese nicht mühsam wie früher mit USB-Sticks etc. übertragen. Vorausgesetzt für die Synchronisierung ist allerdings wie immer bei solchen Diensten eine funktionierende möglichst schnelle Internetanbindung.

Eine besonders gute Funktion ist, dass man spezifische Ordner für seine Freunde und Bekannte freischalten kann, was den Datenaustausch erheblich erleichtern kann. Schiebt man eine Datei in den Ordner, den man zum Teilen freigegeben hat, wird dieser sofort mit allen anderen synchronisiert.

Ein zusätzlicher Vorteil liegt in der großen Verfügbarkeit auf allen Betriebssystemen und der Vielzahl an mobilen Applikationen, die Dropbox auch auf alle mobilen Endgeräte bringt. Zusätzlich nutzen eine Vielzahl Drittanbieter-Apps die Schnittstellen, sodass man Dropbox wirklich empfehlen kann.

Wie immer natürlich die obligatorische Warnung, sensible Daten gehören nicht in die Cloud, noch dazu wo es US-Unternehmen mit dem Datenschutz nicht ganz so genau nehmen.

Dann sollte man die Daten verschlüsseln, dazu bietet sich z.B: ein Truecrypt-Container an. Linux-User nutzen encfs.

Wuala

Parallel zu Dropbox habe ich Wuala auf meinen Rechnern installiert. Vom allgemeinen Prinzip bietet es die gleichen Funktionen wie Dropbox, man kann genauso Dateien teilen, synchronisieren, Backups sind möglich und eine Versionshistorie ist ebenfalls gegeben.

Vorteil bei Wuala liegt in der bereits zu Anfang erstellten Verschlüsselung aller Dateien und mir persönlich ist ein Schweizer Unternehmen bei sensiblen Daten symphatischer, auch wenn man hier klar sagen muss, dass man dem Unternehmen auch die Verschlüsselung anvertraut.

Im Bereich der mobilen Applikationen hat Wuala durchaus gut nachgezogen, gab es früher keine Apps, sind diese inzwischen für Android und iOS vorhanden.

Allerdings ist der Dienst nicht so populär und bietet weniger Apps von Drittanbietern, was aber kein unbedingter Nachteils ein muss, da der Funktionsumfang wirklich gut ist.

 

Es gibt inzwischen zahlreiche weitere Anbieter solcher Lösungen (box.net, Windows Skydrive usw.), die mir aber vom Funktionsumfang oder der Verfügbarkeit für alle Betriebssysteme nicht an die oben genannten Favoriten herankommen.

 

 

Veröffentlicht von

Patrick Meyhöfer

Ich liebe gute Software, die auf gut funktionierender Hardware läuft. Egal ob mobil oder am Desktop-OS. Früher nutzte ich fast ausschließlich Open-Source-Software, mittlerweile ist es ein Mix zwischen Mac und Linux - beide Welten haben ihre Vorzüge.

2 Gedanken zu „Cloud – Speicher“

  1. EncFS ist über BoxCryptor auch unter Windows nutzbar. Derzeit habe ich nur einen Artikel für Linux/MacOS im Angebot, aber immerhin hab ich es erwähnt:
    http://blog.bmarwell.de/2011/10/16/dropbox-ordner-mit-encfs-verschluesseln/

    Außerdem kann man (zum Glück) inzwischen mit 5 GiB starten, wenn man ein HTC-Android-Phone kauft (auch in meinem Blog) oder Dropbox auf einem zweiten Rechner installiert – bringt auch nochmal 250 MiB.

    Wuala muss ich mir nochmal angucken – vielen Dank für den Tipp!

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