Raspberry Pi: Audio Controller für die grafische Steuerung der Soundausgabe über HDMI oder Kopfhörerausgang

Kurze Info für alle Besitzer eines Raspberry Pi, die sich vielleicht mit der Soundausgabe schwer tun. Die Konsole ist beim Raspberry Pi wieder mehr in Mode gekommen, da die limitierte Hardware so einfach ein wenig fixer läuft. Gerade bei Themen wie Audio macht es aber dem Anfänger nur wenig Spaß dies per Konsole durchzuführen, da es schon etwas fricklig sein kann, wenn man steuern will ob der Ton über HDMI oder eben über den Kopfhörerausgang geleitet werden soll und wie man die Lautstärke steuert.

Doch es gibt auch einen grafischen Weg, der jetzt im Pi Store erschienen ist mit dem Audio Controller.

Hierüber steuert ihr nach der Installation grafisch die Audioausgabe mit den genannten drei Optionen:

  • Audio über HDMI-Ausgang
  • Audio über Kopfhörerausgang
  • Lautstärkeregelung

Keine schlechte Sache, wer hier nach einer einfachen Lösung sucht. Natürlich kann man auch im Terminal bleiben, es gibt einige Anleitungen, wenn man etwas danach sucht, beispielsweise hier oder hier.

[quelle]via Pi Store Twitter[/quelle]

Kurzvorstellung von Githubs neuem Editor Atom + 3 Einladungen zu vergeben

Vor knapp einem Monat stellte die sehr beliebte Coding-Plattform Github ihren neuesten Entwurf vor: Einen neuen Code-Editor namens Atom. Dieser Schritt ergibt Sinn, schließlich ist Github unter Entwicklern sehr beliebt und man traut den Jungs bei Github zu hier eine wirklich gute Lösung zu bauen, die eine gute Integration mit allen Werkzeugen rund um Github verspricht.

Anderseits muss man festhalten, dass der Markt an guten Editoren schon mit guten Alternativen besetzt ist. Ich persönlich bin ein großer Fan von Brackets, aber auch Sublime Text ist eine sehr gute Option mit vielen Erweiterungen und weit verbreitet. Ob es hier dann einen weiteren Editor benötigt muss jeder für sich selbst entscheiden.

Heute bekam ich jedenfalls eine Einladung in mein Postfach, sodass ich einen ersten Blick in den neuen Editor werfen konnte. Aktuell ist es noch eine geschlossene Beta, aber bei Interesse habe ich drei Einladungen zu vergeben, einfach kurz in den Kommentaren melden nach dem Prinzip first come, first served. Bitte aber beachten, dass Atom derzeit nur auf Mac OS X 10.8 oder höher läuft!

Atom Editorfenster

Der gesamte Editor basiert im Hintergrund auf Webtechnologien und nutzt Chromium als Unterbau, sodass jedes Fenster eine gerenderte Webseite darstellt. Das mekrt man schon daran, dass die Chrome Developer Tools integriert sind und über die gewohnte Tastenkombination aufrufbar sind.

Atom Editor Chrome Developer Tools

Auf den ersten Blick erinnert der Editor recht stark an Sublime Text, was aber für den interessierten Umsteiger es sicherlich einfacher machen dürfte. Gut gefällt mir beispielsweise die gleiche Art, dass man per Tastenkombination (CMD + SHIFT + P) alle Funktionen mit einfacher Texteingabe aufrufen kann, ohne sich durch ein Menü zu hangeln. Beispielsweise nachfolgend gezeigt mit Markdwon-Vorschau.

https://www.youtube.com/watch?v=fDM4fd1h9-Y

Es gibt zudem jede Menge kleine hilfreiche Funktionen für Autovervollständigung der gängigen Programmiersprachen von JavaScript, PHP über Python bishin zu Go und vielen mehr. Zudem werden häufige Konstrukte direkt sauber ergänzt. Beispielsweise tippt man nur „ife“ ein drückt Tab und das typische „if-else-Konstrukt“ wird ergänzt. Oder „f“ gefolgt von Tab ergänzt das Funktions-Konstrukt in JavaScript.

Ansonsten findet man in den Einstellungen jede Menge Optionen für unterschiedliche Themes, alles anpassbar auch über eigene CSS-Dateien, wenn man es ganz an seine persönlichen Bedürfnisse ausrichten möchte. Zudem gibt es auch hier die Möglichkeit über sogenannte Packages den Editor um Funktionen zu erweitern, die andere geschrieben haben.

Atom Editor PackagesSchlussendlich macht Atom für eine Beta-Version auf mich einen guten Eindruck. Bisher haben sich die Enwickler nicht dazu geäußert, was nach der Beta-Phase passiert. Es wird dann vermutlich ein kostenpflichtiger Editor sein, der aber konkurrenzfähig sein soll. Das muss man natürlich erstmal abwarten. Durch die vielen interessanten Github-Funktionen könnte der Editor für einige die beste Option sein.

Zum Abschluss noch ein kurzes Video, welches euch ein paar weitere Funktionen zeigt. Leider ist der Quellcode nur so halb Open Source, wie hier ein Verantwortlicher zu Protokoll gibt. Wie dies genau aussehen soll wissen sie selber noch nicht, das wird erst bei der offiziellen Veröffentlichung bekanntgegegeben.

WordPress: Beiträge in Markdown schreiben mit Jetpack 2.8

Ich schreibe diesen Artikel im WordPress-Editor gerade dank des Updates des populären WordPress-Plugins Jetpack in Markdown-Syntax. Wie ich bereits in früheren Beiträgen beschrieben habe ist der Ansatz für mich eines der besten Formate, da ich dieses überall sehr einfach weiterverarbeiten kann und in vielen Editoren bereits Markdown-Unterstützung integriert ist.

Vorweg gesagt gefällt mir der Ansatz von WordPress nicht so gut wie in Ghost, da mir hier die direkte Vorschau ein wenig fehlt. Wer dieses Aussehen bevorzugt kann sich aber bereits jetzt mit dem Plugin Gust behelfen.
Wordpress mit Markdown Support

Nicht jeder mag aber viele verschiedene Plugins installieren, im Endeffekt könen Sie immer zusätzliche Sicherheitsrisiken bedeuten oder verlangsamen einfach die Seite. Jetpack ist allerdings in den meisten WordPress Installationen installiert, weil einfach sehr viele Funktionen mitgeliefert werden, die man modulweise ein- oder abschalten kann. Zudem ist liegt der Quellcode auf Github und ist genauso Open Source wie WordPress selbst.

Bisher funktionierte Markdown-Unstertützung seit dem letzten Jahr einzig auf der eigens betriebenen Plattform WordPress.com. Jetzt stellt man diese Funktion endlich auch auf eigens gehosteten Blogs zur Verfügung.

Bisher fehlen im Editor auch noch die Umsetzung der gängigen Befehle im Editor über die Buttons. Diese liefern weiterhin im Reiter Text ganz normalen HTML-Quellcode. Hier ist sicherlich noch Verbesserungsbedarf. Wem die Syntax nicht geläufig ist kann sich auf der eigens eingerichteten Hilfe-Seite einige Beispiele für mögliche Formatierungen ansehen. Trotzdem schön zu sehen, dass man nun auch im einfachsten Wege über Markdown seine Beiträge problemlos verfassen kann, auch wenn noch Verbesserungsbedarf besteht.

Jetpack by WordPress.com
Jetpack by WordPress.com
Entwickler: Automattic
Preis: Kostenlos

[quelle]Quelle: Jetpack News [/quelle]

LibreOffice 4.2 veröffentlicht: Neues Design mit Flat Icons

Bei Libre Office muss ich keinem mehr erklären, was man damit alles im Office Bereich machen kann. Für das Gros der Privatanwender völlig ausreichend und mit vielen Funktionen versehen, die man auch aus den großen kommerziellen Angeboten um Microsoft Office oder Lösungen von Apple kennt. Größtes Manko nach meiner Erfahrung waren in der letzten Zeit weniger die Funktionen, sondern das recht altbackene Design mit den bunten Icons.

Glücklicherweise scheine ich nicht der einzige gewesen zu sein und so wurde heute die neue Version 4.2 von LibreOffice veröffentlicht, die ein verändertes Design mit Flat Icons namens Sifr eingeführt. Durch das schlichte, moderne Design soll der Benutzer weniger vom Inhalt des Dokuments abgelenkt werden.

LibreOffice 4.2 Flat Design

In Ubuntu muss vorher noch das Paket libreoffice-style-sifr installiert werden. Anschließend könnt ihr im Menü unter Extras – Optionen – LibreOffice – Ansicht den Symbolstil auf Sifre stellen und solltet das Design aus dem oberen Screenshot sehen. Natürlich ist das bei weitem nicht alles, aber das ist für mich persönlich das Highlight, damit man mehr Lust bekommt auch mit LibreOffice zu arbeiten. Alle GNOME 3 Nutzer dürfen sich über eine bessere Integration freuen.

Gnome 3 LibreOffice 4.2 Integration

Aber auch alle Benutzer, die LibreOffice unter Windows einsetzen bekommen mit der neuesten Version einige wichtige Neuerungen spendiert. So gruppiert LibreOffice endlich die Anwendungsfenster ab Windows 7 und höher, wie man das aus den meisten Anwendungen inzwischen kennt. Außerdem werden jetzt auch die zuletzt benutzten Dokumente im Kontextmenü des Taskleisten Symbols angezeigt.

Daneben gibt es die üblichen Verbesserungen bei der generellen Geschwindigkeit und der Verbesserung der Interoperabilität mit den Microsoft OOXML-Dateien, insbesondere laut den Entwicklern beim DOCX -Format. Wer iOS verwendet kann nun wie die Android-Nutzer mit der App Impress Remote Control seine Präsentationen vom Smartphone aus steuern. Allerdings konnte ich die App noch nicht entdecken, bisher war sie nur im Beta-Status. Erste Eindrücke von der App gibt es aber direkt beim Entwickler im Blog.

Update 03.02.: Die iOS-App ist nun im App Store verfügbar.

LibreOffice Remote for Impress
LibreOffice Remote for Impress

Wer die Menge an Neuerungen einmal komplett durchlesen will, findet hier eine gute Übersicht.

[quelle]via Document Foundation[/quelle]

Blogsoftware Ghost: Alle Neuerungen der Version 0.4 – Aton – im Video

Die meisten Blogger waren positiv gestimmt, als im Mai letztes Jahres eine schlanke Alternative zu WordPress über Kickstarter finanziert worden ist. Bloggen kann man natürlich nicht neu erfinden, dennoch ist vielen WordPress mit seinem großen Funktionsumfang schon bald zu mächtig geworden um einfach nur seine Texte zu veröffentlichen. Ghost bekam den meisten Hype, man sollte sich aber auch andere interessante Alternativen wie Nibbleblog und Octopress ruhig mal ansehen.

Mir gefällt Ghost generell am besten für meinen Workflow, da ich beim Schreiben meiner Editoren eh sehr gerne Markdown einsetze und ich die Vorschau und die Shortcuts gelungen finde. So habe ich mich dann auch gefreut als John O’Nolan die Version 0.4 Aton ankündigte. Diese habe ich mir am Wochenende einmal installiert und habe in einem kurzen Video alle wesentlichen Neuerungen kurz zusammengefasst.

Wer keine Zeit für das Video hat, hier nochmal in Kurzform als Text:

  • Statische Seiten sind jetzt definierbar
  • Sicherheitsabfrage bei nicht gespeicherten Beiträgen
  • Featured Posts
  • Beiträge können durch ein „edit“ an der URL direkt bearbeitet werden
  • Datum kann jetzt in die URL eingefügt werden
  • SSL-Unterstützung
  • Installation in ein Unterverzeichnis
  • Bugfixes

Nebenbei zeige ich in dem Video auch die Möglichkeit, wie man die gesamte Admin-Oberfläche von Ghost mittels Plugin in ein e bestehende WordPress Installation einbindet (gefunden bei Picomol).

Gust
Gust
Entwickler: Arūnas Liuiza
Preis: Kostenlos

[quelle]Quelle: Ghost Blog[/quelle]

Techfreunde-Podcast #002: Neuigkeiten aus der Open-Source Welt

Nach der längeren Pause durch die Weihnachtsfeiertage und der Tatsache geschuldet, dass ich noch ein paar Tage vom neuen Jahr im Urlaub war komme ich erst heute dazu einen neuen Podcast aufzunehmen. Wie schon in der ersten Episode gibt es hier einige interessante Software und Themen, die sich seit der letzten Folge ergeben haben und ihr vielleicht verpasst habt. Wie immer mit einer kurzen Vorstellung von mir und meiner Einschätzung.

Aktuell bin ich noch am experimentieren und bin Podcasts zu „produzieren“ noch nicht wirklich gewohnt, daher entschuldigt bitte mal einen Versprecher. Eventuell schneide ich später ein paar kleinere Sachen raus, derzeit soll dies aber recht schlank bleiben und einfach nur eine kleine Ergänzung zu den sonstigen Beiträgen für euch sein, weshalb ich mich eher wenig mit Schnitt & Co beschäftige, sondern einfach vorab die Themen sammle und dann einfach auf den Aufnahmebutton drücke und danach bei keinen groben Fehler die Datei direkt hochlade.

Themen

  1. Backup – Programm TimeShift für Systemdateien (ähnlich der Windows Wiederherstellung) erreicht Version 1.3
  2. ownCloud Öffentlichen Link im Dateimanager erzeugen
  3. Einstieg in Git mit dem kostenlosen Ebook Git Magic
  4. Neue Ideen für den openSUSE App Store
  5. Schlanker Musikplayer DeaDBeeF 0.6 veröffentlicht
  6. GNOME Fotosoftware 3.12 unterstützt demnächst Facebook neben Flickr
  7. Ich war überrascht, dass Ubuntu eine einfach integrierte OEM-Installation anbietet
  8. Project Novena – Open Hardware in Form eines Laptops
  9. Interessante Einblicke in die Erfahrungen eines Open-Source-Entwicklers mit seinen Projekten und einigen Empfehlungen als Hilfestellung für andere
  10. Innovativer Editor Light Table ist jetzt Open-Source
  11. Ubuntu Touch im Video auf dem Meizu MX3

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