Blog Software Ghost in Version 0.7 veröffentlicht: Kommt mit neuem Design

Vor etwa 2 Jahren berichtete ich von einer neuen Blog-Software namens Ghost, die sich über Kickstarter sehr erfolgreich finanziert hat und für jeden als Open Source Lösung auf GitHub verfügbar ist. Als Alternative zum Platzhirsch WordPress, welches mir für meine Bedürfnisse oft schon zu viele Funktionen besitzt, bietet Ghost eine aufgeräumte, schlanke Oberfläche mit den wichtigsten Funktionen zum Bloggen.

Die Entwicklung ist zwar langsamer als bei WordPress, dennoch sind die Entwickler stetig dabei neue Funktionen hinzuzufügen. So habe die Entwickler in den letzten Versionen auf die Wünsche der Benutzer gehört und schrittweise Funktionen ergänzt, u.a.

  • FeaturedPosts
  • SEO-Einstellungsmöglichkeiten
  • Tags
  • Möglichkeit einfach Menüs zu erstellen

In den letzten Tagen wurde nun die Version 0.7 veröffentlicht und diese bringt nun die erste größere Überarbeitung der Admin-Oberfläche und damit einhergehend auch eine bessere Unterstützung für die Bearbeitung auf mobilen Geräten.

Ghost Admin Oberfläche 0.7

Dabei ist die Navigation von oben auf die linke Seite gewandert, da ihnen laut Angaben bald der Platz für neue Funktionen ausgeht, wenn diese oben geblieben wäre. Für mich sieht das ganze auch frischer aus und orientiert sich mehr an vielen klassischen Desktopanwendungen.

Was für mich noch wichtiger ist allerdings die endlich integrierte Suche nach den geschriebenen Beiträgen. Bisher konnte man lediglich durch die letzten Beiträge scrollen, allerdings war dies sehr schnell sehr unübersichtlich, wenn man viele Beiträge hatte.

Ghost 0.7 Suche nach alten Posts

Zum Schluss verraten die Entwickler noch einen Praxis-Tipp zum schnellen Editieren eines Beitrags, wenn ihr beispielsweise einen Tippfehler entdeckt. Hängt einfach an die Beitrags-URL ein /edit an und scheint seid ihr im Bearbeiten-Modus.

Persönlich fehlen mir immer noch ein paar wichtige Funktionen. Warum beispielsweise die Suchfunktion noch nicht im Standard-Theme Caspar von Ghost integriert worden ist, oder es noch keine zeitliche Planung von Beiträgen gibt, erschließt sich mir nicht. Dennoch ist der Editor mit dem Markdown-Ansatz immer noch klasse gelöst und gefällt mir deutlich besser als bei WordPress. Zudem ist die Geschwindigkeit beim Laden der Webseite spürbar schneller als bei WordPress (könnt ihr hier einmal bei meiner Testinstallation vergleichen).

Wer also eine schlanke Alternative zum Bloggen sucht der sollte sich Ghost ruhig einmal anschauen. Das größte Hindernis für den Durchschnittsnutzer dürfte allerdings die Voraussetzung von Node.js sein, was in den wenigsten Webhosting-Paketen dabei ist. Alternativ kann man ein Hosting-Angebot der Entwickler abschließen, wodurch sich auch die Weiterentwicklung der Plattform finanziert.

[quelle]Quelle: Ghost Blog[/quelle]

Kurzvorstellung von Githubs neuem Editor Atom + 3 Einladungen zu vergeben

Vor knapp einem Monat stellte die sehr beliebte Coding-Plattform Github ihren neuesten Entwurf vor: Einen neuen Code-Editor namens Atom. Dieser Schritt ergibt Sinn, schließlich ist Github unter Entwicklern sehr beliebt und man traut den Jungs bei Github zu hier eine wirklich gute Lösung zu bauen, die eine gute Integration mit allen Werkzeugen rund um Github verspricht.

Anderseits muss man festhalten, dass der Markt an guten Editoren schon mit guten Alternativen besetzt ist. Ich persönlich bin ein großer Fan von Brackets, aber auch Sublime Text ist eine sehr gute Option mit vielen Erweiterungen und weit verbreitet. Ob es hier dann einen weiteren Editor benötigt muss jeder für sich selbst entscheiden.

Heute bekam ich jedenfalls eine Einladung in mein Postfach, sodass ich einen ersten Blick in den neuen Editor werfen konnte. Aktuell ist es noch eine geschlossene Beta, aber bei Interesse habe ich drei Einladungen zu vergeben, einfach kurz in den Kommentaren melden nach dem Prinzip first come, first served. Bitte aber beachten, dass Atom derzeit nur auf Mac OS X 10.8 oder höher läuft!

Atom Editorfenster

Der gesamte Editor basiert im Hintergrund auf Webtechnologien und nutzt Chromium als Unterbau, sodass jedes Fenster eine gerenderte Webseite darstellt. Das mekrt man schon daran, dass die Chrome Developer Tools integriert sind und über die gewohnte Tastenkombination aufrufbar sind.

Atom Editor Chrome Developer Tools

Auf den ersten Blick erinnert der Editor recht stark an Sublime Text, was aber für den interessierten Umsteiger es sicherlich einfacher machen dürfte. Gut gefällt mir beispielsweise die gleiche Art, dass man per Tastenkombination (CMD + SHIFT + P) alle Funktionen mit einfacher Texteingabe aufrufen kann, ohne sich durch ein Menü zu hangeln. Beispielsweise nachfolgend gezeigt mit Markdwon-Vorschau.

https://www.youtube.com/watch?v=fDM4fd1h9-Y

Es gibt zudem jede Menge kleine hilfreiche Funktionen für Autovervollständigung der gängigen Programmiersprachen von JavaScript, PHP über Python bishin zu Go und vielen mehr. Zudem werden häufige Konstrukte direkt sauber ergänzt. Beispielsweise tippt man nur „ife“ ein drückt Tab und das typische „if-else-Konstrukt“ wird ergänzt. Oder „f“ gefolgt von Tab ergänzt das Funktions-Konstrukt in JavaScript.

Ansonsten findet man in den Einstellungen jede Menge Optionen für unterschiedliche Themes, alles anpassbar auch über eigene CSS-Dateien, wenn man es ganz an seine persönlichen Bedürfnisse ausrichten möchte. Zudem gibt es auch hier die Möglichkeit über sogenannte Packages den Editor um Funktionen zu erweitern, die andere geschrieben haben.

Atom Editor PackagesSchlussendlich macht Atom für eine Beta-Version auf mich einen guten Eindruck. Bisher haben sich die Enwickler nicht dazu geäußert, was nach der Beta-Phase passiert. Es wird dann vermutlich ein kostenpflichtiger Editor sein, der aber konkurrenzfähig sein soll. Das muss man natürlich erstmal abwarten. Durch die vielen interessanten Github-Funktionen könnte der Editor für einige die beste Option sein.

Zum Abschluss noch ein kurzes Video, welches euch ein paar weitere Funktionen zeigt. Leider ist der Quellcode nur so halb Open Source, wie hier ein Verantwortlicher zu Protokoll gibt. Wie dies genau aussehen soll wissen sie selber noch nicht, das wird erst bei der offiziellen Veröffentlichung bekanntgegegeben.

WordPress: Beiträge in Markdown schreiben mit Jetpack 2.8

Ich schreibe diesen Artikel im WordPress-Editor gerade dank des Updates des populären WordPress-Plugins Jetpack in Markdown-Syntax. Wie ich bereits in früheren Beiträgen beschrieben habe ist der Ansatz für mich eines der besten Formate, da ich dieses überall sehr einfach weiterverarbeiten kann und in vielen Editoren bereits Markdown-Unterstützung integriert ist.

Vorweg gesagt gefällt mir der Ansatz von WordPress nicht so gut wie in Ghost, da mir hier die direkte Vorschau ein wenig fehlt. Wer dieses Aussehen bevorzugt kann sich aber bereits jetzt mit dem Plugin Gust behelfen.
Wordpress mit Markdown Support

Nicht jeder mag aber viele verschiedene Plugins installieren, im Endeffekt könen Sie immer zusätzliche Sicherheitsrisiken bedeuten oder verlangsamen einfach die Seite. Jetpack ist allerdings in den meisten WordPress Installationen installiert, weil einfach sehr viele Funktionen mitgeliefert werden, die man modulweise ein- oder abschalten kann. Zudem ist liegt der Quellcode auf Github und ist genauso Open Source wie WordPress selbst.

Bisher funktionierte Markdown-Unstertützung seit dem letzten Jahr einzig auf der eigens betriebenen Plattform WordPress.com. Jetzt stellt man diese Funktion endlich auch auf eigens gehosteten Blogs zur Verfügung.

Bisher fehlen im Editor auch noch die Umsetzung der gängigen Befehle im Editor über die Buttons. Diese liefern weiterhin im Reiter Text ganz normalen HTML-Quellcode. Hier ist sicherlich noch Verbesserungsbedarf. Wem die Syntax nicht geläufig ist kann sich auf der eigens eingerichteten Hilfe-Seite einige Beispiele für mögliche Formatierungen ansehen. Trotzdem schön zu sehen, dass man nun auch im einfachsten Wege über Markdown seine Beiträge problemlos verfassen kann, auch wenn noch Verbesserungsbedarf besteht.

Jetpack by WordPress.com
Jetpack by WordPress.com
Entwickler: Automattic
Preis: Kostenlos

[quelle]Quelle: Jetpack News [/quelle]

Blogsoftware Ghost: Alle Neuerungen der Version 0.4 – Aton – im Video

Die meisten Blogger waren positiv gestimmt, als im Mai letztes Jahres eine schlanke Alternative zu WordPress über Kickstarter finanziert worden ist. Bloggen kann man natürlich nicht neu erfinden, dennoch ist vielen WordPress mit seinem großen Funktionsumfang schon bald zu mächtig geworden um einfach nur seine Texte zu veröffentlichen. Ghost bekam den meisten Hype, man sollte sich aber auch andere interessante Alternativen wie Nibbleblog und Octopress ruhig mal ansehen.

Mir gefällt Ghost generell am besten für meinen Workflow, da ich beim Schreiben meiner Editoren eh sehr gerne Markdown einsetze und ich die Vorschau und die Shortcuts gelungen finde. So habe ich mich dann auch gefreut als John O’Nolan die Version 0.4 Aton ankündigte. Diese habe ich mir am Wochenende einmal installiert und habe in einem kurzen Video alle wesentlichen Neuerungen kurz zusammengefasst.

Wer keine Zeit für das Video hat, hier nochmal in Kurzform als Text:

  • Statische Seiten sind jetzt definierbar
  • Sicherheitsabfrage bei nicht gespeicherten Beiträgen
  • Featured Posts
  • Beiträge können durch ein „edit“ an der URL direkt bearbeitet werden
  • Datum kann jetzt in die URL eingefügt werden
  • SSL-Unterstützung
  • Installation in ein Unterverzeichnis
  • Bugfixes

Nebenbei zeige ich in dem Video auch die Möglichkeit, wie man die gesamte Admin-Oberfläche von Ghost mittels Plugin in ein e bestehende WordPress Installation einbindet (gefunden bei Picomol).

Gust
Gust
Entwickler: Arūnas Liuiza
Preis: Kostenlos

[quelle]Quelle: Ghost Blog[/quelle]

Coder für den Raspberry Pi: Webentwicklung leicht gemacht

Der Raspberry Pi ist ja sehr vielfältig einsetzbar und es gibt unzählige Projekte, die mit dem kleinen Board möglich sind. Vom einfachen Mediacenter mittels XBMC, bis zu kreativen Lösungen für Temperaturmessungen, Webcam-Server und vieles mehr stehen einem zahlreiche Möglichkeiten offen. Ein Ziel bei der Entwicklung war es aber auch, für jeden Interessierten eine einfache Programmierumgebung bereit zu stellen. Neben den klassischen Programmiersprachen ist ein schnell aufgesetzter und fertig konfigurierter Webserver mit integrierter Testumgebung eine willkommene Ergänzung. Genau für diesen Einsatzzweck haben sich ein paar Google-Mitarbeiter hingesetzt und Coder entwickelt.

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Notepad++ in Version 6.5 erschienen

Unter Windows gibt es für mich nur zwei Code-Editoren, die für mich generell in Frage kommen. Das war früher stets Notepad++, den ich unter Linux und Mac allerdings nach wie vor vermisse. Daher habe ich mir dann Sublime Text 2 gekauft, da ich mich nicht ständig an unterschiedliche Editoren gewöhnen will, wenn ich einmal das Betriebssystem wechsle. Dennoch ist natürlich nach wie vor Notepad++ eine gute Wahl unter Windows und wird fortlaufend weiterentwickelt. Ganz aktuell ist die neue Version 6.5 mit einigen Neuerungen erschienen.

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