Webapplikationen – Welcher Browser und was sind die Vorteile?

Wie im vorigen Beitrag bereits angerissen, werden die Programme mehr und mehr ins Netz verlagert. Grund ist natürlich, dass zum einen immer mehr Bandbreite bei den Anwendern zur Verfügung steht und zum anderen die Browser immer leistungsfähiger werden. Als erstes sei gesagt, ich bin ein Google-Fan. Ich kann natürlich die Bedenken zwecks Datenkrake etc. verstehen, allerdings sind deren Produkte einfach durchdacht und mit die Besten am Markt (Beste Maillösung – GoogleMail, beste Kalenderlösung – Google Calender usw.)

Als Browser nutze ich daher Chromium (Die Open Source Variante von Google Chrome). Es ist aktuell einer der leistungsstärksten Browser mit guter Geschwindigkeit und mit kurzen Releasezyklen. Zudem unterstützt er die Standards sehr gut und hat bereits jetzt ein umfangreiches Angebot an Erweiterungen parat, die ich später auch noch vorstellen werde. z.B. besitze ich einen integrierten PDF-Reader und Flash wird automatisch im Hintergrund von Google aktualisiert.

Früher habe ich Mozilla Firefox eingesetzt, ebenfalls ein hervorragender Browser mit vielen guten Erweiterungen, allerdings ist er nach meinem Empfinden langsamer und einfach träger, auch wenn er sich ab der Version 4 deutlich verbessert hat.

So was sind nun eigentlich die Vorteile, wenn immer mehr Programme im Web laufen, als auf dem PC daheim? Marketingexperten bezeichnen so etwas gerne mal als die „Cloud“, also die Wolke in der die Programme und die Daten gespeichert werden.

Als Privatanwender muss ich sagen, dass der Komfort einfach extrem gut ist, man hat, eine Internetverbindung vorausgesetzt, ständig Zugriff auf alle Programme und Einstellungen weltweit. Das heißt, setze ich einen PC neu auf oder befinde ich mich an einem fremden PC, muss ich nichts neu installieren, ich kann sofort mit meinen Einstellungen und Daten weiterarbeiten.

Als kleiner Hinweis muss natürlich erwähnt werden, dass besonders sensible Daten nichts in der Cloud verloren haben, da sie in der Regel meist dem amerikanischen Recht unterworfen sind, bei dem Behörden Zugriff auf die persönlichen Daten nach einem Gerichtsbeschluss bekommen können. Alternativ rate ich zu einer Verschlüsselung, wozu ich später nochmal kommen werde.

Grundsätzlich sind allerdings fast alle neuen Browser in der Lage gut mit Webapplikationen umzugehen. Vorsichtig wäre ich beim Einsatz vom Internet-Explorer vor der Version 9, da er zwar grundsätzlich funktioniert aber er längst nicht immer die neuen Möglichkeiten von HTML 5 und Co nutzt. Opera hingegen hat leider einen etwas geringen Marktanteil, wodurch er zwar Standards unterstützt, aber oft nicht auf bestimmte Programme (insbesondere auch Google-Produkte) optimiert wurde und es so leichter zu Fehlern kommt.

Mein Rat ist daher Firefox in der neuesten Version oder Google Chrome/Chromium.

Veröffentlicht von

Patrick Meyhöfer

Ich liebe gute Software, die auf gut funktionierender Hardware läuft. Egal ob mobil oder am Desktop-OS. Früher nutzte ich fast ausschließlich Open-Source-Software, mittlerweile ist es ein Mix zwischen Mac und Linux - beide Welten haben ihre Vorzüge.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.