Ubuntu auf dem Weg zum Rolling-Release?

Patrick Meyhöfer

Ich liebe gute Software, die auf gut funktionierender Hardware läuft. Egal ob mobil oder am Desktop-OS. Früher nutzte ich fast ausschließlich Open-Source-Software, mittlerweile ist es ein Mix zwischen Mac und Linux - beide Welten haben ihre Vorzüge. Meine Beiträge beim Technikblog Stadt-Bremerhaven könnt ihr verfolgen auf Caschys Blog und bei Google+.

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9 Responses

  1. Johny P. sagt:

    Ich halte das für eine sehr gute Idee :) klappt ja bereits bei ArchLinux gut.

    • Matthias sagt:

      Ich finde die Idee wunderbar. Ich bin seit Jahren überzeugter Archlinux Nutzer und kann nur sagen, Rolling Release ist das, was Nutzer will! Immer auf dem neusten Stand sein, was die Software angeht, ist einfach super! Ubuntu ist für mich als Distro zwar überhaupt nicht interessant, aber das macht es bestimmt für so manch anderen (Windows-) Nutzer interessant!

      Und das hilft dem LinuxDesktop nur!

  2. k1l sagt:

    Danke fürs raussuchen.
    Bin echt gespannt ob und wie das umgesetzt wird.

  3. Anaximander sagt:

    Rolling release ohne cutting oder bleeding edge finde ich allgemein positiv. So spart man sich z. B. die Upgrade-Prozedur, die ja durchaus schief gehen kann. Ich sehe da eigentlich keine wirklichen Gründe die gegen rolling release sprechen.

  4. Daniel sagt:

    Ich hielte dieses System für gut, wenn es so wie bei Debian umgesetzt werden würde. Der stable-Zweig wird eingefroren und erhält nur noch (Sicherheits)Bugfixes. Wer den kontinuierlichen Fortschritt möchte, setzt ein Häkchen und erhält so schrittweise das nächste Release.

    So hätte man die Planungssicherheit (LTS bleibt für zwei Jahre konstant) und hätte gleichzeitig die Möglichkeit zu RR. Zugleich wäre es schneller als bei Debian, welches ja recht behäbig ist.

  5. Bernd sagt:

    Schon aus Kostengründen würde dieses Model sicherlich Sinn machen, die Wartung der ganzen Zwischenversionen wird sicherlich einiges an Ressourcen ziehen und genau das würde bei einem Rolling-Release auf ein Minimum reduziert, blieben lediglich die LTS-Versionen die wie bisher gewartet werden müssten.
    Für den Anwender würde es auch noch Vorteile bringen – also mich würde es freuen.

  6. kar sagt:

    Das wäre super!

    Mich nerven die Releasy-Zyklen von (K)Ubuntu sowieso schon extrem, weil ich auch gerne relativ aktuelle Versionen meiner eingesetzten Programme und Desktopversion (KDE) bevorzuge.

    Es ist einfach nervend alle 6 Monate diese Upgrade-Prozedur zu machen und zu hoffen, dass alles reibungslos abläuft. Auf der anderen Seite ist eine Neuinstallation natürlich auch kein allzu großer Zeitaufwand (mache eh regelmäßig Backups, auch von der Paketliste der installierten Software), aber trotzdem möchte ich es vermeiden.

    Aus diesem Grund bin ich auch ernsthaft am überlegen, auf Arch oder Debian-Testing umzusteigen, aber hatte bisher noch nicht die Zeit, es mal in VirtualBox zu testen bzw. die Installationsvorgang von Arch in VirtualBox “durchzuspielen”.

    Aber wenn (K)Ubuntu wirklich nach 14.04 zur Rolling-Release-Distri wird, dann würde ich mir den Test von z.B. Arch schon gerne sparen.

  7. JohnDoe sagt:

    Also das ist was, worauf ich schon lange warte. Hoffentlich kommt es.

  8. psmfn sagt:

    Ich halte ein RR System bei einer Einsteiger-Distribution für sehr gefährlich, da es trotz den Vorteilen doch eine Schattenseite gibt.

    So passiert es zum Beispiel mal, dass bei Gentoo ein Update für Xorg kommt, der mit einer ganzen Grafikkartenreihe nicht zurecht kommt und über ein CLI repariert werden muss oder wie neulich bei ArchLinux der Fall, der Wechsel von sysvinit auf systemd mehr probleme verursacht hat als es dem normalen Anwender an nutzen bringt.

    Einen Stable/Testing-Zweig halte ich zwar auch für das sinnvollste, allerdings vermute ich, dass der gemeine DAU auf Kosten der Stabilität immer die neuste Software haben möchte und beim kleinsten Problem die Foren zumeckert oder wieder auf Windows zurück geht.

    Wichtiger fände ich, dass Canonical den Updateprozess optimiert. Irgendwie ist es recht arm, dass ein Dist-Upgrade doppelt so lang braucht, wie ich für eine ArchLinux Komplettinstallation (ohne Installer!)

    Und 6 Monate sind dann wirklich keine Zeit um auf neue Software zu warten (vor Allem, da diese mit Bugfixes gepflegt werden).

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