Totem wird in Videos umbenannt und bringt kleinere Neuerungen mit

Gestern habe ich bei Christoph von Linux und Ich auf Google+ gelesen, dass Totem, der Standard-Video-Player von Gnome, zukünftig in Videos umbenannt wird. Dies geschieht im Zuge einer generellen Umbenennung der Hauptprogramme von Gnome. So soll z.B. der ausgelieferte Webbrowser von Gnome, Epiphany, in Web umbenannt werden. Für Nutzer von anderen Systemen könnte die Änderung durchaus Sinn machen und auch Unity zeigt in den Anwendungen bei der Suche nach Totem einzig Video-Player an.

Allerdings haben sich natürlich viele alteingesessene Benutzer an die Programmnamen gewöhnt. Zudem könnte man unter Videos auch eine Auflistung aller seiner Videos auf dem System vermuten und kein Abspielprogramm, wie Christoph anmerkt.


Die Neuerungen sind vorwiegend im Hintergrund passiert, von denen der Nutzer weniger mitbekommt. Schaut man sich den Changelog an, findet man zum ersten Mal, dass Videos jetzt auf GStreamer 1.0 portiert wurde oder die DVD-Wiedergabe gestoppt wird, sobald die DVD aus dem Laufwerk entfernt wird.  Des Weiteren fallen kleinere Änderungen an der Benutzeroberfläche auf. Die Titelleiste wird beim maximieren nun versteckt, zudem wanderten einige Menüpunkte direkt in das Programmmenü, wie man nachfolgend sehen kann.


Ich bin derzeit noch lieber beim VLC-Player, aber zum Glück hat man ja genügend Auswahl.


  • nini

    schrecklicher Name aber gnomenutzer können wohl namen und beschreibung nicht getrennt merken… xD
    hey die gnome devs machen aber auch alles damit man sich über ihre nutzer lustig macht..

  • Markus

    Ein Freund von mir nutzt GNOME 3. An sich finde ich GNOME Shell auch gut, bloß letztens habe ich bei ihm die Frage gesehen, ob irgendwas geöffnet werden soll. Das hieß dort dann „XY mit Dateien öffnen“. Ich habe zuerst gar nicht verstanden, was GNOME von mir wollte. War das ein Übersetzungsfehler und GNOME wollte einfach nur irgendwelche Dateien öffnen?
    Hat ein wenig gedauert, bis ich verstand, dass Dateien der neue Name von Nautilus ist.
    Ich empfinde diese neuen Namen als das komplette Gegenteil von intuitiv. Nun soll man also „Ordner mit Dateien öffnen“ und „Filme mit Videos öffnen“… alles klar!

  • t.rottel

    …also langsam gehts mir echt auf die eier wie sich person xy über die entscheidungen d. gnome teams beschweren. das alles hat seinen sinn, und die entwickler erklären alles zum xten mal, doch wer es nicht kapieren wil, ist der geneigte user. gerade vor 2 minuten von VOM DRECKSWINDOWS gewechselt, schon das maul aufreiszen, rummaulen, wie scheisze das neue gnome ist. HALTET DIE FRESZE UND NUTZT GEFÄLLIGST KDE ODER WHATEVER! ABER HALTET EUCH AUS DEN SACHEN RAUS VON DENEN IHR KEINE AHNUNG HABT!!!

    • Profilzylinder

      …. um 3:54 Uhr müssen die Kinder aber schon lange im Bett sein.

      “HALTET DIE FRESZE UND NUTZT GEFÄLLIGST KDE ODER WHATEVER! ABER HALTET EUCH AUS DEN SACHEN RAUS VON DENEN IHR KEINE AHNUNG HABT”

      Warum so schlechte Laune … mal wieder einen Bug in Gnome 3 gefunden,
      oder Videos mit Filme geöffnet???

  • Chris

    Hi
    Danke für den Artikel!
    Meinst du nicht GStreamer 0.11 (statt GStreamer 1.0) ?

  • PhotonX

    Mich erinnert dieses Namensschema an das von OSX, dort gibt es auch Mail, Notes, Messages, Address Book, Calendar, usw. Alles Namen, die die eigentliche Anwendung bezeichnen, als wäre das entsprechende Programm das einzige für die jeweilige Anwendung. Ich fand das schon bei OSX irgendwie etwas überheblich. Aber da kann man es ja verstehen, denn OSX ist historisch ein abgeschlossenes System, für das es ursprünglich tatsächlich nur ein Programm für jede Anwendung gab. Bei einem freien Desktop wie Gnome ist aber eigentlich genau das Gegenteil der Fall, also sehe ich den Sinn eines solchen Namensschemas nicht wirklich.

  • kaegis

    das mag ich gar nicht. Wenn man dann mal wieder ein Problem mit einem Tool hat, wird es dann schwer google mit den richtigen Suchanfragen zu verknüpfen.