KDE arbeitet nun auch an der Integration von Online-Konten in den Desktop

Das Thema Online-Accounts mehr und mehr mit dem klassischen Desktop zu vereinen, haben inzwischen bald alle großen Desktop-Umgebungen in ihrem Repertoire. Egal ob es Gnome mit den Online-Accounts ist oder die bald noch tiefere Verschmelzung der Ubuntu Web Apps, jeder versucht es dem Benutzer so einfach wie möglich zu machen die bestehenden Cloud-Dienste sinnvoll mit klassischen Desktop-Programmen zu kombinieren. KDE will es sich natürlich auch nicht leisten diese Entwicklung zu verpassen und arbeitet nun ebenfalls an einer solchen Nutzung mit dem Namen WebAccounts.

WebAccounts KDE

Aktuell werden gemäß einem Blogpost (dort findet ihr auch ein Video, welches den aktuellen Stand zeigt), und wie ihr auch dem Screenshot entnehmen könnt, vier verschiedene Dienste unterstützt: Google Account, Facebook, ownCloud und Runners-ID. Die Einrichtung ist ähnlich einfach, wie bei Gnome oder den Web Apps, in den Systemeinstellungen die entsprechenden Login-Parameter eingeben und je nach Account kann man auswählen, auf welche Dienste zugegriffen werden darf. Im Beispiel Google sieht dies folgendermaßen aus:

Applications

Nachdem man die Rechte gewährt hat benötigt man nun keine Accountkonfigurierung in Kopete, könnte auf seinen Kalender in Kmail zugreifen, Kontakte im KAdressBook, RSS-Feed-Abonnements in Akregator usw. Gerade mit den vielen Google-Services kann man sich hier eine menge gelungener Einsatzbeispiele überlegen. Das ganze ist bisher auch lediglich ein Prototyp und noch ein Stück weg von der finalen Version. Sicher werden noch Dienste wie Flickr, Twitter oder evtl. auch ein Exchange – Zugriff hinzugefügt, da sollte man ein wenig abwarten. Grundsätzlich aber ein richtiger Schritt, wie ich finde, da es sicher einige gibt, die entsprechende Accounts dort haben und davon profitieren würden.

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