E-Books, so richtig angekommen sind sie vielleicht noch nicht bei allen, dennoch ist es auch nichts ungewöhnliches mehr, wenn man in der Bahn Menschen mit entsprechenden Readern begegnet.
E-Books erstellen geht inzwischen auch einigermaßen leicht für den Laien von der Hand, sofern man nicht zu hohe Ansprüche stellt. Vor einer Weile hatte ich mal Sigil vorgestellt, auch Calibre sollte dem einen oder anderen vielleicht ein Begriff sein.
Viele arbeiten aber vielleicht lieber mit ihren gewohnten Office – Umgebungen, sei es nun OpenOffice oder das abgespaltete LibreOffice, was man da auch bevorzugen möchte im Linux-Umfeld. Wer nun E-Books aus seinen Dokumenten erstellen will, kann dies sehr einfach mit den Möglichkeiten der Erweiterungen für diese 2 Produkte umsetzen.
Luca Calcinai hat für diesen Zweck die Erweiterung Writer2ePub geschrieben (aktuell 1.1.17), die ihr euch auf der Seite herunterladen könnt (anschließend Doppelklick startet die Installation), oder ihr verwendet den integrierten Plugin-Manager. Startet eure Office-Lösung dann nochmal neu und ihr seht anschließend 3 neue Buttons in eurer Oberfläche:
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Der linke Button erstellt ein neues ePub, das Icon mit dem i pflegt die Metadaten und das rechte Symbol öffnet die generellen Einstellungen.
Writer2ePub legt den Fokus auf eine möglichst gute Ausgabequalität, die sich streng an den Standard von ePub hält.
Die Funktionen im Überblick:
- generierter Code (XHTML, CSS and XML) ist sauber und einfach gehalten
- das fertige ePub kann sehr einfach mit Sigil weiterverarbeitet werden
- hohe Kompatibilität mit den bekannten Programmen und Plattformen, wie iPad, Adobe Digital Editions
- automatische Korrektur von falschen Formatierungen
- Metadaten können verwaltet werden
Seit der neuesten Version 1.1.17 können auch .mobi Dateien erstellt werden, sofern Kindlegen installiert ist und der Pfad dorthin in den Einstellungen gesetzt ist.
Die Grundlegende Bedienung, sowie fortgeschrittene Optionen, wie die CSS Definitionen ändern, findet sich im Wiki von Writer2ePub. Die Ausgaben waren bei mir immer sehr sauber und konnten in der Regel sofort verwendet werden. Man sollte einzig im Hinterkopf behalten, dass Writer2ePub kein allgemeiner Datei-Konverter zu ePub ist, ebenso kein ePub-Editor. Für diese Zwecke existieren bereits Calibre und Sigil, die man aber durchaus nach der Erstellung des ePub mit einbeziehen kann.
(via)