Defektes Kernelmodul macht Samsung-Laptops unter Ubuntu unbrauchbar

Heftiges Problem, welches ich gerade bei Heise lese. Bootet man Ubuntu 12.04 oder 12.10 mittels UEFI, hängt sich das Gerät kurz nach dem Start des Kernels auf und lässt sich anschließend nicht mehr zum Starten bewegen. Es ist notwendig die komplette Firmware neu aufzuspielen, welches allerdings nur durch den Support von Samsung vorgenommen werden kann.

Betroffen sind wohl die neueren Modellreihen, wie 300E5C, NP700Z5C, NP700Z7C und NP900X4C. Es wird dringend bei diesen Modellen geraten dringend im Bios das CSM (Compatibility Support Module) zu aktivieren und einen aktuellen Daily Build zu verwenden. Dann wird das Kernelmodul gar nicht erst geladen, verhindert aber auch einen sauberen Dualboot mit Windows 8.

Samsung und die Ubuntu-Entwickler sind bereits fieberhaft am Entwickeln eines Firmware-Updates, bisher ist aber nicht klar, ob alle Probleme damit beseitigt sind.


  • DxU

    etwas verwirrend in deinem Artikel ist, der abgebildete Lenovo Laptop

    • http://pmeyhoefer.de storminator

      Ja ich weiß. Hatte auf die schnelle kein passendes Bild da ;)

      • Jochen Schnelle

        Dann lass’ das Bild doch weg! So nützt es gar nichts, weil es nur verwirrt. Am weiß ja nicht: a) falscher Hersteller im Artikel genannt aber richtiges Bild oder b) richtiger Hersteller im Artikel genannt aber falsches Bild oder c) alles richtig und Lenovo hat das gleiche Problem, wird aber im Artikel nicht erwähnt.

        • http://pmeyhoefer.de storminator

          Es steht groß in der Überschrift und im Artikel wird nie jemand anderes als Samsung erwähnt. Das Bild diente dazu Ubuntu und den Laptop zu symbolisieren. Aber ich nehme die Kritik mal auf und habe es entfernt.

  • Georg

    Defektes Modul vor UEFI: Irgendwo her eine CD mit einem anderen Linux-Image auftreiben, booten, Problem vorerst gelöst.

    Nach/Mit UEFI; Gerät “bricked”.

    Super, jetzt kann ich mir Notebooks für 1000+ Euro kaufen bei denen ich in der Software-Wahl so eingeschränkt bin wie bei Smartphones, da das Risiko eines solchen Bricks doc hrecht gorß ist (allein schon mangels Erfahrungswerten).

    Wer sich jetzt so ein neues Tablet kauft muss schön blöd sein, zumindest solange genug BIOS-Geräte auf dem Markt vorhanden sind.

  • Peter Andersen

    Danke für den Hinweis; ich war kurz davor mir ein solches Gerät zu besorgen.

    Nun wird die Entscheidung wohl doch Richtung Lenovo gehen.

    Auch ohne Dein Foto ;-)

  • Andrea

    hi ihr lieben,

    Frage: warum muss man bei Ubuntu eigentlich unbedingt UEFI verwenden? GIbt es keine andere Möglichkeit?? Warum verwendet ihr nich GRUB anstelle von UEFI?? Geht dass nicht?? Denn ich verwende hier ein Notebook von MSI und verwende GRUB als Bootloader und da gibt es keine Schwierigkeiten.

    Liebe Grüße
    Andrea

    • Jochen Schnelle

      Kurzfassung: das sind zwei Paar Schuhe. UEFI ist hardwareseitig, GRUB ist softwareseitig.